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Murer – Anatomie eines Prozesses

Murer – Anatomie eines Prozesses

Filmgespräch mit Schauspielern

Potsdam, 16. April: Als Schlächter von Vilinus gelangte Franz Murer nach dem Zweiten Weltkrieg zu grausamen Ruhm. Den Gerichtsfilm über die Psyche und das Selbstverständnis der östereichischen Nation MURER – ANATOMIE EINES PROZESSES zeigt das Thalia am Mittwoch, 24. April um 19.30 Uhr in Anwesenheit der Schauspieler Rainer Wöss, Harvey Friedmann und Ariel-Nil Levy. Die Aktuere stellen sich im Anschluss an den Film den Fragen des Publikums.

Karten gibt es online auf www.thalia-potsdam.de oder telefonisch unter 0331-743 70 20 und an den Kinokassen.

Zum Film: Als Sohn eines Landwirts tritt der 1912 geborene Franz Murer im Jahr 1938 in die NSDAP ein. Er wird zu einem ihrer Funktionäre und schließlich zum Hauptverantwortlichen für die Vernichtung der Juden in Vilnius. Als der „Schlächter von Vilnius“ wurde Franz Murer im Jahr 1948 vom litauischen Militärtribunal zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Aber die östereichische Justiz verfolgte seinen Fall nicht weiter und zum Entsetzen vieler wurde Murer trotz erdrückender Beweise im Jahr 1963 freigesprochen.

Regie: Christian Frosch, ca. 137 min.

Zu den Schauspielern:

Rainer Wöss, geboren am 22. Mai 1962 in Linz, lebt mit Frau und Tochter in Berlin. Dem Kinopublikum ist er u.a. bekannt aus der Verfilmung von Robert Seethalers Roman „Der Trafikant“. Der kantige Wöss spielt in „Murer“ den Karl Nowak.

Harvey Friedmann, geboren am 9. Dezember 1959 in Pittsburg, Pennyslvania. Der US-amerikanische Film- und Theaterschauspieler mit polnischen Wurzeln drehte bereits mit Regie-Größen wie Roman Polanski, Bryan Singer, Wim Wenders und Tom Tykwer. In „Murer“ spielt er Dr. Feigenberg,

Ariel-Nil Levy, geboren 1977 in Tel-Aviv, spielt in „Murer“ den Jacob Kagan.

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