Mutmaßliche Kokstaxis aufgespürt – Festnahmen

#Berlin – Einsatzkräfte haben gestern am Nachmittag in Neukölln und am Abend in Kreuzberg jeweils ein mutmaßliches Kokstaxi entdeckt und überprüft. Die Ermittlungen führt nun in beiden Fällen die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 5 (City).

Zivilkräfte der 33. Einsatzhundertschaft führten gegen 16.30 Uhr eine verkehrsrechtliche Überprüfung eines Pkw mit drei Insassen in der Sonnenallee durch. Kurz vor der Kontrolle war den Kräften aufgefallen, dass der 23-jährige Beifahrer etwas aus dem Innenraum des Fahrzeuges unter seiner Kleidung versteckte. Bei seiner Durchsuchung fand das Fahndungsteam mehr als 25 Laborgefäße mit weißem Pulver, eine Apothekenflasche mit einer Flüssigkeit, laut Aufdruck ein rezeptpflichtiges Schmerzmittel mit rauschgiftartiger Wirkung. Weiterhin eine mittlere dreistellige Geldsumme in typischer Händlerstückelung und ein Mobiltelefon. Währen der 19-jährige Fahrer und der 18-jährige weitere Insasse nach Personalienfeststellungen entlassen wurden, wurde die Wohnung des mutmaßlichen Rauschgifthändlers durchsucht. Die Durchsuchung führte zum Auffinden weiterer Beweismittel. Anschließend wurde der Tatverdächtige in seiner Wohnung wieder auf freien Fuß gesetzt.

Gegen 19 Uhr hatten zivile Kräfte der Operativen Brennpunkteinheit der Polizeidirektion 5 einen Pkw im Tempelhofer Ufer kontrolliert und in der Kleidung des 19-jährigen Fahrers über 30 Laborgefäße mit rauschmittelverdächtiger Substanz gefunden. Er wurde nach seiner Überprüfung und der Durchsuchung seiner Wohnung, die keine weiteren Beweismittel erbrachte, wieder entlassen. Die Fahndungskräfte beschlagnahmten nicht nur die mutmaßlichen Rauschmittel, sondern auch das Auto des Tatverdächtigen.

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