Nach AstraZeneca-Stopp: Ersatz für ausgefallene Termine geregelt

Betroffene aktiv über neue Terminangebote informiert

Potsdam –  Die Bundesregierung hat auf Empfehlung der Ständigen Impfkommission AstraZeneca-Impfungen bei unter Sechzigjährigen seit dem 31.03. ausgesetzt. Brandenburgs Gesundheitsministerium hatte diese Aussetzung für Brandenburg bereits vorab am 30.03. veranlasst. Für rund 250 Personen mussten daraufhin die Termine für die Erstimpfung kurzfristig abgesagt werden. Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) und das Brandenburger Innenministerium hatten umgehend die aktive Klärung neuer Termine garantiert. Am Donnerstag konnte abschließend Vollzug gemeldet werden, alle Betroffenen haben einen Termin.

Brandenburgs Innenminister dankte allen Beteiligten für die schnelle und unbürokratische Umsetzung. „Der Impfstoff ist knapp und die Termine sind rar. Deswegen ist es von größter Wichtigkeit, dass keine vereinbarten Impftermine ausfallen. Mir tut es leid, dass wir das in diesem Fall nicht gänzlich verhindern konnten, aber wir haben Wort gehalten und unverzüglich den Ersatz geregelt. Ich danke allen Beteiligten für die Extraschicht, die sie dafür eingelegt haben.“

MUDr./ČS Peter Noack, Vorsitzender der KVBB: „In der Pandemie müssen häufig sehr kurzfristig Entscheidungen getroffen werden, die große Auswirkungen haben. Gemeinsam mit dem Impflogistik-Stab haben wir schnell reagiert und haben eine Lösung gefunden, bei der sich die Betroffenen um nichts kümmern mussten, sondern aktiv von uns zur Terminvereinbarung kontaktiert wurden.“

Für 3.300 Brandenburgerinnen und Brandenburger, die von dem Impfstopp betroffen waren, konnte zum vereinbarten Termin ein Ersatzimpfstoff organisiert werden. Die notwendige Umplanung der jeweiligen Zweitimpftermine steht unmittelbar vor dem Abschluss.  Ab der kommenden Woche werden alle Betroffenen über einen neuen Termin schriftlich informiert.

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