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Negative Tests in ÜWH, weitere Informationen

Durchweg negativ waren die Ergebnisse der flächendeckenden Corona-Tests in den Übergangswohnheimen Großbeeren und Anhaltstraße Luckenwalde. Diese hatte der Landkreis Teltow-Fläming Ende voriger Woche veranlasst, nachdem es zuvor in beiden Einrichtungen zu vereinzelten Infektionen gekommen war. „Ich bin sehr froh darüber, dass es keine positiven Ergebnisse gab. Leider hat das Virus in Gemeinschaftsunterkünften bei gemeinsamer Nutzung von Küchen und Sanitärräumen ein leichteres Spiel“, so Landrätin Kornelia Wehlan.

 

Wie bereits gemeldet, war bei den Tests der Kriseninterventionsdienst des Landes Brandenburg mit im Einsatz, um die Bewohner*innen aufzuklären und ihnen Ängste zu nehmen. Dies ist aufgrund der Sprachbarriere oftmals nicht einfach.

 

Die erkrankten bzw. infizierten Personen (Großbeeren: 1, Luckenwalde: 6) und ihr engstes Umfeld sind in separaten Wohnbereichen der Übergangswohnheime unter Quarantäne gestellt worden, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. So wurden beispielsweise in der Einrichtung in Luckenwalde zwei Etagen zur gesonderten Unterbringung der Betroffenen eingerichtet. Ihre Versorgung mit Lebensmitteln ist abgesichert.

 

In diesem Zusammenhang ein Hinweis, da es dazu immer wieder Anfragen beim Landkreis gibt: Nur diejenigen Personen, die unter Quarantäne stehen, sollen ihre Unterkunft nicht verlassen – das gilt unabhängig davon, ob man in einer eigenen Wohnung oder einer Gemeinschaftseinrichtung lebt. Dort sind in den meisten Fällen viele Menschen untergebracht. Wer keinen Kontakt zu isolierten Personen hat, darf sich selbstverständlich frei bewegen.

 

Durchweg negativ fielen auch die Testergebnisse von Kindern, Eltern und Beschäftigten der Kita Rehagen aus. Sie wurden überprüft, nachdem bei einer technischen Mitarbeiterin eine Infektion nachgewiesen wurde. Die Kita ist seit Donnerstag wieder geöffnet. Das Gesundheitsamt Teltow-Fläming hat die Eltern beraten und steht auch künftig für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

 

Aktuell gibt es im Landkreis Teltow-Fläming 172 bestätigte Fälle. 22 Personen sind aktuell erkrankt, 138 genesen und 12 verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 4,7. Momentan stehen 81 Personen unter Quarantäne (darunter 18 Ein- und Rückreisende), es gibt 50 Verdachtsfälle.

 

Änderungen der Umgangsverordnung des Landes Brandenburg

 

Der Krisenstab Corona des Landkreises Teltow-Fläming weist nochmals auf Änderungen in der Umgangsverordnung des Landes Brandenburg hin. Demnach entfiel für alle Vereins- und Freizeitsportler ab dem 27. Juni 2020 das Abstandsgebot für Mannschafts- und andere Kontaktsportarten unter freiem Himmel auch für Erwachsene. Im Innenbereich gilt weiterhin die Regel, mindestens 1,5 Meter Abstand zu Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören, zu halten.

Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Hotspots

Seit Samstag, 27. Juni 2020 gilt auch in Brandenburg ein Beherbergungsverbot für Übernachtungsgäste, die aus Krisengebieten anreisen. Das betrifft Landkreise oder kreisfreie Städte der Bundesrepublik Deutschland, in denen in den letzten sieben Tagen vor der Anreise eine stark erhöhte Zahl von Infizierten zu verzeichnen war. Diese Zahl liegt bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche.

„Das stellt auch die Beherbergungsbetriebe unserer Region vor große Herausforderungen“; so Krisenstabsleiterin Dr. Silke Neuling. „Sie kommen nicht umhin, sich den Ausweis mit Wohnortnachweis zeigen zu lassen“. Ausgenommen sind Gäste, die über einen negativen ärztlich attestierten Covid19-Test verfügen, der höchstens 48 Stunden vor Anreise erfolgt ist sowie Personen, die zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst anreisen. Verstöße können mit einem Bußgeld geahndet werden. Touristen, die sich bereits in Brandenburg aufhalten, sind nicht betroffen.

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