Neuberufung des Potsdamer Gestaltungsrates für die nächste Arbeitsperiode

Der Potsdamer Gestaltungsrat hat zwei neue Mitglieder. Künftig werden neben den vier bisherigen Mitgliedern Prof. Angela Mensing-de Jong, Prof. Sophie Wolfrum, Prof. Petra Kahlfeldt und Dieter Eckert auch Prof. Hans van der Heijden und Stephan Lenzen in dem Sachverständigengremium arbeiten. Axel Lohrer und Helmut Riemann wurden am 30. August nach zwei Arbeitsperioden offiziell verabschiedet. Die Neuberufung hatte die Stadtverordnetenversammlung bereits am 4. November 2020 beschlossen. Die offizielle Berufung für die neue Arbeitsperiode und die Verabschiedung der nicht mehr tätigen Mitglieder konnte pandemiebedingt erst jetzt erfolgen.

„Als besonders erfolgreich empfand ich die frühzeitige Einbeziehung des Gestaltungsrates bei wichtigen Stadtentwicklungsprojekten in der letzten Arbeitsperiode. Ich freue mich auf die Fortführung dieser Zusammenarbeit im Sinne einer guten und zukunftsweisenden Stadtentwicklung. Dabei ist mir weiterhin der baukulturelle Dialog wichtig, bei dem es in einer wertschätzenden und fachlichen Diskussion nicht um den persönlichen Geschmack geht, sondern die architektonischen Konzepte und städtebaulichen Perspektiven im Mittelpunkt stehen. Hierfür wünsche ich mir, dass noch mehr private Bauherren ihre Projekte dem Gestaltungsrat vorlegen und für einen offenen Meinungsaustausch zur Verfügung stehen. Auch wollen wir das Beratungsspektrum um wichtige Planungen für Frei- und Grünanlagen und große Verkehrsprojekte erweitern, so dass das Gremium auch in diese Prozesse frühzeitig einbezogen wird und ausgewählte Projekte mit begleitet“, sagte Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt.

Der Gestaltungsrat unterstützt als neutrales unabhängiges Sachverständigengremium die Verwaltung und politische Entscheidungen zu wichtigen stadtgestalterischen und städtebaulichen Vorhaben und berät die Bauherrn und Planerinnen und Planer. Er hat die Aufgabe, die ihm vorgelegten Vorhaben im Hinblick auf städtebauliche, architektonische und gestalterische Qualitäten zu beurteilen und die Beteiligten in dieser Hinsicht zu beraten. Ziel des Gestaltungsrats ist es, zur Verbesserung des Stadtbildes beizutragen, die charakteristische architektonische Qualität auf einem hohen Standard zu sichern sowie städtebaulichen und architektonischen Fehlentwicklungen vorzubeugen. Zugleich werden positive Auswirkungen auf ein intensiveres und besseres Architekturbewusstsein bei allen an der Stadtgestaltung Beteiligten erwartet.

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