Neue Allgemeinverfügung regelt erweiterte Pflicht zur MundNasen-Bedeckung in Cottbus/Chóśebuz

Zusätzlich zur Pflicht der Mund-Nasen-Bedeckung auf Märkten und in
Einkaufsmalls gilt in Cottbus/Chóśebuz die gleiche Pflicht nunmehr auch auf
Haltestellen und Umsteigeanlagen des Öffentlichen Personennahverkehrs
(ÖPNV) wie beispielsweise dem Verkehrsknoten am Hauptbahnhof, wenn der
geforderte Mindestabstand nicht eingehalten wird oder werden kann. Eine
gleichlautende Regelung gilt weiterhin für Fußgängerzonen.
Das regelt eine neue Allgemeinverfügung der Stadt Cottbus/Chóśebuz, die
am Dienstag, 27.10.2020, unter www.cottbus.de veröffentlicht worden ist und
am Mittwoch, 28.10.2020, in Kraft tritt. Sie gilt bis zum 30.11.2020.
Die städtische Allgemeinverfügung ergänzt die Regelungen der
Umgangsverordnung des Landes Brandenburg in ihrer jeweils gültigen Form.
Sie trifft zudem Regelungen für eine Begrenzung der Teilnehmerzahlen bei
Veranstaltungen. Aufgehoben worden ist die Sperrstunde für die Gastronomie
– es bleibt jedoch bei dem Verbot des Ausschanks oder der Abgabe von
Alkohol nach 23:00 Uhr bis 06:00 Uhr des Folgetages sowohl in Gaststätten
als auch im Einzelhandel einschließlich der Tankstellen.
Hintergrund ist das anhaltend hohe Infektionsgeschehen in der Stadt
Cottbus/Chóśebuz mit einer 7-Tage-Inzidenz von deutlich über 50
Neuinfektionen binnen sieben Tagen auf 100.000 Einwohnerinnen und
Einwohner. Mit Stand 27.10.2020, 11:00 Uhr, lag diese Inzidenz bei 85. Alle
Informationen sind auf www.cottbus.de/corona zusammengefasst.

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