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Neue Bob-Anschubstrecke in Potsdam eröffnet

Neue Bob-Anschubstrecke in Potsdam eröffnet

643 000 Euro für Bobsport-Anlage im Sportpark Luftschiffhafen

Nach etwa neunmonatiger Bauzeit ist heute die Bob-Anschubstrecke im Sportpark Luftschiffhafen feierlich eröffnet worden. Die in Zusammenarbeit mit dem Bob- und Schlittenverband für Deutschland sowie dem Olympiastützpunkt Brandenburg konzipierte Strecke dient dem weiteren Ausbau des Standortes Potsdam als Trainings- und Sichtungsstützpunkt. Parallel dazu ist ein Sprinthang unter anderem für das Training der Leichtathleten errichtet worden. Neben Oberbürgermeister Mike Schubert nahmen die Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Britta Ernst, und der Präsident des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland, Andreas Trautvetter, an der Eröffnung teil.

Oberbürgermeister Mike Schubert sagt: „Ich freue mich, dass die Sportstadt Potsdam mit dem erfolgreichen Abschluss dieses Projektes nun auch eine Bobanschub-Trainingsstätte hat. Dem Bob- und Schlittenverband für Deutschland steht damit eine hervorragende Anlage zur Verfügung, auf der sich die Sportlerinnen und Sportler optimal auf anstehende Weltmeisterschaften und die Olympischen Spiele vorbereiten können. Einer erfolgreichen Zukunft des Bobsports in Potsdam, die an die hervorragenden Leistungen von Kevin Kuske und Lisa Buckwitz anknüpft, dürfte also so nichts im Wege stehen.“

Die für den Leistungssport konzipierte und im Land Brandenburg einmalige Anlage weist eine Gesamtlänge von etwa 90 Metern auf. Das Gefälle des Anschubhanges reicht von zwei bis acht Prozent. Der Bremshang hat eine Neigung von 22 Prozent. Dem Bob- und Schlittenverband dient die neue, ganzjährig nutzbare Anlage dem weiteren Ausbau des Standortes Potsdam als Trainings- und Sichtungsstützpunkt sowie zum weiteren Leistungsaufbau von Kader- und Spitzenathleten. Trainiert wird vor allem der Anschubprozess, also die ersten 50 bis 60 Meter einer Bobfahrt. Zur effektiven Steuerung des Trainings wurde zusätzlich eine lichtschrankenbasierte Zeitmesstechnik installiert.

Die Finanzierung des Baus im Volumen von etwa 643 000 Euro erfolgte dabei zu etwa 60 Prozent durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, zu circa 30 Prozent durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg sowie zu circa zehn Prozent durch die Landeshauptstadt Potsdam.

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