Neue Rampe ermöglicht barrierefreien Zugang

Landkreis Havelland investiert 42.000 Euro in MBS-Eingangsbereich in Nauen

Ein Stück mehr Barrierefreiheit an der Filiale der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS) in Nauen – im April wurde am dortigen Eingangsbereich in der Goethestraße eine neue Rampe angebracht, die seitdem den barrierefreien Zugang für die Kundinnen und Kunden ermöglicht. Verantwortlich für die Gewährleistung dieses Zugangs ist der Landkreis Havelland, der Eigentümer des Gebäudes ist, in dem die MBS ihre Räumlichkeiten angemietet hat. Schon länger hatten die ehemalige Integrationsbeauftragte des Landkreises, Anne-Christin Kubb, und der Vorsitzende des Behindertenverbandes Osthavelland, Bodo Jannasch, auf die Barrierefreiheit am Sparkassengebäude hingearbeitet. In den vergangenen Monaten konnten schließlich die notwendigen Planungen und die Umsetzung der baulichen Maßnahme realisiert werden. Insgesamt hat der Landkreis rund 42.000 Euro in den barrierefreien Zugang investiert.

„Grundsätzlich erleichtert die Rampe nun den Eingang für mobilitätsbeschränkte Personengruppen, darunter Menschen im Rollstuhl sowie Seniorinnen und Senioren. Von dem barrierefreien Zugang profitieren aber auch Familien mit kleinen Kindern, da die Kinderwagen nun nicht länger die Treppe hochgetragen werden müssen“, freut sich die Integrationsbeauftragte des Landkreises, Noemi Pietruszka, über die Rampe. Für sehbehinderte und blinde Menschen sei eine leichte Auffindbarkeit durch das Anbringen von Bodenindikatoren durch den Landkreis bereits in Planung. „Aus der Stadt Nauen haben wir bereits viele positive Rückmeldungen zur Rampe erhalten, was die Wichtigkeit der baulichen Barrierefreiheit noch einmal unterstreicht“, so Noemi Pietruszka.

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