Neue Schutzkleidung für Ortswehr Wismar – Woidke stellt fast 21.000 Euro aus Lottomitteln zur Verfügung

Ihre Schutzkleidung ist bei einem der größten Waldbrände in Brandenburg seit den 1990er Jahren kontaminiert worden: Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus dem uckermärkischen Wismar waren 2018 in Treuenbrietzen im Landkreis Potsdam-Mittelmark im Einsatz und brauchen dringend eine neue Ausrüstung. Der ortsansässige Heimatverein Wismar/Hansfelde hatte sich für die Förderung stark gemacht. Für die Anschaffung der neuen Schutzkleidung stellt Ministerpräsident Dietmar Woidke nun rund 20.900 Euro aus Lottomitteln zur Verfügung.

 

Woidke betonte: „Was wir 2018 während des verheerenden Waldbrandes erlebt haben, ist beispielhaft für den Zusammenhalt in unserem Land. Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus allen Teilen des Landes haben einmal mehr gezeigt, dass sie Herz und Rückgrat unseres Katastrophenschutzes sind. Darauf können wir zurecht stolz sein. ‚Retten, löschen, bergen, schützen‘ geht natürlich nur mit einer einwandfreien Ausrüstung. Damit die Kameradinnen und Kameraden der Ortswehr Wismar auch in Zukunft ihre Aufgaben angemessen erfüllen können, muss hier dringend geholfen werden.“

 

Bei dem Feuer, das tagelang wütete und als Großschadensereignis einzustufen war, wurden rund 400 Hektar Wald zerstört. Drei Dörfer mussten evakuiert werden, insgesamt waren rund 600 Feuerwehrleute im Einsatz. Mit dabei war auch die Ortswehr Wismar. Ihre Kleidung war dabei einer so starken Rauch- und Aschestaubbelastung ausgesetzt, dass sie nur noch bedingt gebrauchsfähig war. Nun erhalten 14 Aktive der Feuerwehr neue Spezialhelme, Einsatz- und Überjacken, Latz- und Überhosen, Stiefel, Schutzhandschuhe sowie Sicherheitsgurte.

 

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