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Neues Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Guteborn eingeweiht

Neues Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Guteborn eingeweiht

Innenminister Schröter: Neubau schafft gute Voraussetzungen für ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehr

Guteborn – Die Freiwillige Feuerwehr Guteborn (Amt Ruhland, Landkreis Oberspreewald-Lausitz) hat offiziell ihr neues Gerätehaus in Betrieb genommen. An der feierlichen Einweihung nahmen unter anderem Innenminister Karl-Heinz Schröter und der stellvertretende Amtsdirektor des Amtes Ruhland Christian Konzack teil.

Rund 270 Quadratmeter des Neubaus bieten Platz für eine Fahrzeughalle, Lager und Werkstatt sowie Umkleiden, Teeküche, Schulungsraum und ein Büro für den Wehrleiter. Der neue Standort an der Weinbergstraße 45 wurde mit Mitteln aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm (KIP) in Höhe von 337.500 Euro gefördert.

Innenminister Schröter: „Mit dem Neubau bekommt die Feuerwehr in Guteborn ein modernes Gerätehaus. Der Einsatz aller Beteiligten für die Realisierung dieses Vorhabens und die Förderung aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm sind vor allem auch ein Ausdruck der Wertschätzung des Engagements aller Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr. Gerade diese Wertschätzung ist und bleibt ein wichtiger Gradmesser bei der Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements. Der neue Standort bietet gute Voraussetzungen, um von hier aus die Einsätze zu fahren, Technik zu warten, Schulungen durchzuführen und die Nachwuchsarbeit zu fördern.“

Die Freiwillige Feuerwehr Guteborn ist eine von neun Ortsfeuerwehren des Amtes Ruhland. Sie zählt 16 aktive Mitglieder (davon sechs Frauen) sowie eine Kameradin und fünf Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung. In der Jugendfeuerwehr werden 16 Jugendliche (davon acht Mädchen) zu Feuerwehrleuten ausgebildet. Ausgestattet ist sie mit einem Tragkraftspritzenfahrzeug und einem Tanklöschfahrzeug.

Im Rahmen der feierlichen Einweihung wurden den acht Jugendfeuerwehren des Amtes Ruhland acht Faltpavillons übergeben, die mit Hilfe von Lottomitteln beschafft werden konnten. Sie sollen künftig bei Zeltlagern und anderen Veranstaltungen eingesetzt werden.

Dazu erklärte Schröter: „Nachwuchs für die Feuerwehren zu gewinnen, ist mir ein besonderes Anliegen. Denn die Kinder und Jugendlichen von heute sind die Einsatzkräfte von morgen. Aber das gibt es nicht zum Nulltarif. Daher ist jeder Euro in die Nachwuchsarbeit gut investiert, vor allem in den ländlichen Räumen unseres Landes. Das hebt die Motivation der Jugendlichen und stärkt deren Teamgeist. Nicht zuletzt ist es aber auch hier ein Zeichen unserer Anerkennung an die Mädchen und Jungen, die sich in ihrer Freizeit für andere einsetzen.“

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