Neues Verfahren zur Terminvergabe im Bürgerbüro

20 Prozent der vereinbarten Termine bleiben derzeit ungenutzt

Seit Anfang Dezember 2021 werden täglich zwischen 8.00 und 9.00 Uhr rund 75 Termine für Bürgerinnen und Bürger im Bürgerbüro angeboten. Diese Termine können entweder tagesaktuell oder genau vier Wochen im Voraus gebucht werden. Anlass für dieses neue Verfahren ist der anhaltend hohe Druck aufgrund der großen Zahl von Terminanfragen von Bürgerinnen und Bürgern, der mit der bisherigen Vorgehensweise in den vergangenen Monaten nicht ausreichend reduziert werden konnte.

Dazu erklärt der 1. Beigeordnete Claus Junghanns: „Mit dem neuen Verfahren wird sichergestellt, dass kurzfristige und spontan entstehende Anliegen zügig bearbeitet werden können und zugleich langfristigere Termine besser planbar sind. Der zweite Standort des Bürgerbüros wird auch im kommenden Jahr erhalten bleiben und für Termine zur Verfügung stehen.“

Derzeit werden im Bürgerbüro an beiden zur Verfügung stehenden Standorten gemeinsam pro Monat im Schnitt über 2.200 Termine realisiert. Vor Beginn der Pandemie waren es durchschnittlich etwa 1.700 Termine monatlich. Grund dieses hohen Aufkommens ist neben einem Rückstau von Anliegen aus der Anfangszeit der COVID-19-Pandemie auch die Tatsache, dass in den Jahren 2021 und 2022 in großer Zahl Personalausweise ihre Gültigkeit verlieren.

Bürgerinnen und Bürger, die einen gebuchten Termin nicht wahrnehmen können, werden dringend gebeten, diesen spätestens 24 Stunden im Voraus zu stornieren, sodass das Zeitfenster wieder angeboten werden kann. Derzeit werden rund 20 Prozent der Termine im Bürgerbüro nicht wahrgenommen und auch nicht storniert, was zu ungeplanten und kurzfristig nicht nutzbaren Terminkapazitäten führt.

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