Neues Zusatzschild in der Henning-von-Tresckow-Straße – Straßenzusatzschild anlässlich des Jahrestages des 20. Juli 1944 enthüllt

Der Bürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam, Burkhard Exner, hat heute gemeinsam mit dem Minister für Infrastruktur und Landesplanung, Guido Beermann, und dem Kommandeur des Landeskommandos Brandenburg, Oberst Olaf Detlefsen, in der Henning-von-Tresckow-Straße Ecke Dortustraße ein Zusatzschild enthüllt. Anwesend waren auch der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Pete Heuer, Vertreter des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr sowie die Enkelin von Henning von Tresckow, Felicitas von Arentin.

Anlass ist der heutige Jahrestag des bedeutendsten militärischen Umsturzversuchs gegen den Nationalsozialismus am 20. Juli 1944 mit einem Attentatsversuch auf Adolf Hitler. Zu den Verschwörern des 20. Juli gehörte als treibende Kraft Henning von Tresckow, seit 1990 Namensgeber der Straße in der Potsdamer Innenstadt. Das neue Zusatzschild erklärt die Bedeutung des Namensgebers und ist ein weiteres öffentliches Zeichen der Potsdamer Erinnerungskultur.

Der 1901 in Magdeburg geborene Henning von Tresckow trat 1917 als Freiwilliger dem Ersten Garde Regiment zu Fuß in Potsdam bei und diente im Kasernenkomplex, in dem heute das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung seinen Sitz hat. Zum Nationalsozialismus ging Tresckow zunehmend auf Distanz und wurde schließlich zur treibenden Kraft im militärischen Widerstand. Nach dem Scheitern des Attentats auf Adolf Hitler nahm sich Henning von Tresckow das Leben.

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