„Nochmaligen Lockdown mit allen Mitteln verhindern“

IHK Potsdam zur aktuellen Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes

Potsdam, 30. Juli 2021 – „Die Politik muss alles daransetzen, einen nochmaligen Lockdown insbesondere für das Gast- und Veranstaltungsgewerbe sowie den Handel mit allen Mitteln zu verhindern. Bundestagswahlkampf hin oder her – der verbleibende Sommer muss dafür genutzt werden, entsprechende Vorkehrungen zur Eindämmung zu treffen. Dazu gehört auch, das Impfen breit zu unterstützen und die Schulen entsprechend technisch auszustatten. Der allmählichen konjunkturellen Erholung darf nicht sehenden Auges noch einmal die Basis entzogen werden.“ Das sagt Peter Heydenbluth, Präsident der Industrie- und Handelskammer Potsdam, heute anlässlich der Schnellschätzung des Statistischen Bundesamtes zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts im 2. Quartal 2021.

Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte, ist die deutsche Wirtschaft im 2. Quartal 2021 um 1,5 Prozent gewachsen. Die Werte für Brandenburg werden zwar erst mit etwas Zeitverzug veröffentlicht, jedoch ist hier mit einer ähnlichen Wachstumsdynamik zu rechnen. Nach den sukzessiven Lockerungen im Bereich der Hotellerie und Gastronomie sind die Geschäfte im Juni gut angelaufen. Dabei bleibt das Verarbeitende Gewerbe zusammen mit dem Bau der Konjunkturmotor. In den Monaten April und Mai sind die Industrieumsätze im Kammerbezirk im Vergleich zu den besonders betroffenen Vorjahresmonaten insgesamt um solide 18 Prozent gestiegen. Auch die Auftragseingänge insbesondere aus dem Ausland sind nach wie vor stabil. Sorgen bereiten steigende Energie- und Rohstoffpreise, Engpässe bei einigen Vorleistungsprodukten sowie ganz obenan der Fachkräftebedarf.

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