Nonnemacher besucht Kinderhospiz in Burg (Spreewald) – „Haus voller Lebensmut“

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher hat das Kinder- und Jugendhospiz „Pusteblume“ der Johanniter-Unfall-Hilfe in Burg (Spreewald) besucht und sich über die palliative Versorgung und Sterbebegleitung informiert. Die Ministerin nahm sich Zeit, um mit dem Pflegepersonal sowie Patientinnen und Patienten zu sprechen und ließ sich das neue therapeutische Klangbett zeigen.

Nonnemacher: „Die ‚Pusteblume‘ ist ein Haus voller Lebensmut. Sie schafft es, Kinder auf ihrem letzten Weg zu begleiten und dennoch Hoffnung und Optimismus zu verbreiten, davor habe ich den größten Respekt. Dass Tod und Sterben zum Leben dazu gehören, ist hier gelebte Praxis. Die Bedeutung von Sterbebegleitung und Trauerarbeit ist erst in den letzten Jahren in den Fokus gerückt – Schwerstkranke und sterbende Menschen, ihre Familien und ihnen Nahestehende dürfen nicht an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Die ‚Pusteblume‘ zeigt eindrucksvoll, wie es gehen kann.“

Das Kinder- und Jugendhospiz „Pusteblume“ mit ambulant betreuter Wohngruppe bietet im stationären Bereich zwölf Zimmer für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre, die an einer lebensverkürzenden Krankheit leiden. Es ist das bislang einzige stationäre Kinderhospiz in Brandenburg. Bei ihrem Rundgang ließ sich Ministerin Nonnemacher auch das neue „Klangbett“ zeigen, das über Töne und Schallwellen bei den Patientinnen und Patienten für Entspannung sorgen kann. Das Bett wurde mit Lotto-Mitteln des MSGIV angeschafft.

Im Jahr 2011 trat das Land Brandenburg der Charta zur Verbesserung der Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland bei. Mit der Unterzeichnung verpflichtete sich Brandenburg, auf eine Verbesserung der Situation schwerstkranker und sterbender Menschen und ihrer Familien sowie auf eine stärkere Thematisierung des Themas „Tod und Sterben“ hinzuwirken.

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