Notrufmissbrauch

Brandenburg an der Havel, Hauptbahnhof – 

04.10.2020, 00:05 Uhr – 

Ein männlicher Anrufer meldete in der Nacht zum Sonntag, über den Notruf 110, dem Einsatzlagezentrum der Polizei, eine Schlägerei zwischen mehreren Personen auf dem Brandenburger Hauptbahnhof. Dabei soll auch ein Messer eine Rolle spielen. Danach beendete der Anrufer das Telefongespräch und war für Rückrufe nicht mehr erreichbar. Aufgrund der Erstangaben kamen am Brandenburger Hauptbahnhof mehrere Funkstreifenwagen der Polizeiinspektion Brandenburg, Beamte der Bundespolizei sowie die Rettung zum Einsatz. Zudem wurde der Bahnverkehr vorsorglich unterbrochen. Trotz intensiver Suche konnten keine Beteiligten einer Schlägerei oder andere Zeugen festgestellt werden. Ein Anrufer wurde ebenfalls nicht angetroffen. Währenddessen wurden Ermittlungen zum Anschlussinhabers des Mobiltelefons, mit dem der Notruf abgesetzt wurde, eingeleitet. Der ermittelte Mann aus Brandenburg gab an, dass sein Sohn das Mobiltelefon nutze und dieser nicht zu Hause sei. Der minderjährige Sohn wurde nach Ermittlungen im Bereich des Brandenburger Hauptbahnhofes festgestellt. Da die gemeldete Körperverletzung nicht stattgefunden habe, wurde eine Strafanzeige wegen Notrufmissbrauch / Vortäuschen einer Straftat aufgenommen. Alle alarmierten Einsatzkräfte konnten den Einsatz beenden.

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