OB: „Braunschweig freut sich auf Begegnung und Austausch mit internationalen Sportlern“- Stadt nimmt am „Host Town Program“ der Special Olympics teil

Braunschweig. Die Stadt Braunschweig wird als eine von 216 Städten und Gemeinden bundesweit Gastgeberkommune für internationale Sportlerinnen und Sportler sein, die vom 17. bis 25. Juni 2023 an den „Special Olympics World Games“ in Berlin teilnehmen. Dies haben die Veranstalter der Stadt gestern mitgeteilt. Braunschweig hatte sich um die Teilnahme beworben. Vom 12. bis 15. Juni werden die Sportlerinnen und Sportler sowie Delegationsteilnehmer in Braunschweig sein.
Oberbürgermeister Dr. Kornblum freute sich, dass Braunschweigs Bewerbung Erfolg hatte: „Ich freue mich, dass wir Sportlerinnen und Sportler der Special Olympics begrüßen und uns als inklusive Kommune vorstellen und Anregungen und Impulse von ihnen bekommen können. Auf den Austausch und die Rückmeldungen bin ich gespannt. Zugleich wird die Teilnahme an dem „Host Town Program“ unsere Aktivitäten und Angebote mit Bezug auf die Inklusion stärken.“
Bisher als mögliche Programminhalte vorgesehen sind neben dem Training für die World Games unter anderem Begegnungen mit Braunschweiger Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Inklusionstages, Stadtbesichtigungen und Führungen, Sport- und Bewegungsaktionen sowie eine Besichtigung des inklusiven Dorfes Neuerkerode und die Besichtigung von Behindertenwerkstätten.
Beworben hat sich die Stadt Braunschweig für eine mittelgroße Delegation von bis zu 80 Personen. Welche Delegation nach Braunschweig kommt und mit wie vielen Personen, steht aktuell allerdings noch nicht fest und wird erst im Mai bekanntgegeben. Die Unterbringung der anreisenden Gäste ist in verschiedenen Braunschweiger Hotels vorgesehen.
Für die weitere Vorbereitung wird eine dezernatsübergreifende Arbeitsgruppe gebildet, der neben dem Sportreferat und dem Fachbereich Soziales und Gesundheit, der Behindertenbeirat Braunschweig e.V. sowie Institutionen wie die Lebenshilfe, die Evangelischen Stiftung Neuerkerode und der Verein zur Förderung körperbehinderter Kinder (KöKi) angehören sollen.
Ziel der Special Olympics und des Host Town Programs ist es unter anderem, inklusive Strukturen bei den teilnehmenden Kommunen zu stärken. Es sollen unter anderem die Barrierefreiheit, der Sport in den Organisationen der Behindertenhilfe und der inklusive Sport in Schulen gefördert und der Organisationsgrad von Menschen mit Behinderung sowie das Sport- und Wettbewerbsangebot auf Landes- und kommunaler Ebene erhöht werden.
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