Oberbaumbrücke: Fahrbahnsanierung erfordert zusätzliche Verkehrseinschränkungen

Laut Polizei und Straßenverkehrsbehörde ist aus Verkehrssicherheitsgründen eine Absteigepflicht für Radfahrende in Richtung Kreuzberg unvermeidlich

Die heute begonnenen Bauarbeiten zur Erneuerung des Fahrbahnbelags auf der Oberbaumbrücke erfordern mehr Verkehrseinschränkungen als zunächst geplant. Eine Prüfung der am Montag eingerichteten Baustelle durch die Polizei und die Verkehrslenkung Berlin (VLB) als Straßenverkehrsbehörde ergab die Notwendigkeit, eine Absteigepflicht für Radfahrende in Richtung Kreuzberg anzuordnen. Das ursprünglich geplante Mitfahren der Radfahrenden im Fahrstreifen für den Kfz-Verkehr (bei reduzierter Geschwindigkeit) musste aus Verkehrssicherheitsgründen untersagt werden.

Diese zusätzliche Anordnung gilt ab sofort. Schilder sind bereits aufgestellt. Die Situation wird weiter beobachtet. In der Gegenrichtung (nach Friedrichshain) bleibt zugleich alles wie geplant: Es verbleibt in Fahrstreifen für den motorisierten Individualverkehr, der Radverkehr wird unter den Arkaden parallel zum Gehweg geführt.

Eine Komplettsperrung für den Kfz-Verkehr zugunsten anderer Verkehrsteilnehmender war nach Abwägung der Umstände keine Option, weil die Kraftfahrzeuge dann insbesondere über den ohnehin stark belasteten Westteil der Elsenbrücke fahren müssten. Deren östlicher Überbau ist bereits wegen Schäden im Spannbeton gesperrt, nur der Westteil ist derzeit für Kraftfahrzeuge befahrbar.

Die Fertigstellung der Arbeiten auf der Oberbaumbrücke ist für Anfang November 2019 geplant.

Wir bitten um Verständnis für die unvermeidlichen Einschränkungen.

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