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Oberbürgermeister Kaminsky lädt Runden Tisch der Religionen zu Sondersitzung ein

„Die Sorgen und Nöte der Angehörigen der Ermordeten und Verletzten haben Priorität für uns. Wir wollen sichergehen, dass wir immer nach den wirklichen Bedürfnissen der Angehörigen handeln,“ unterstreicht Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky die Haltung der Stadt. In diesem Kontext hat er für kommenden Montag eine Sondersitzung des Runden Tischs der Religionen einberufen.
Zu diesem Gremium gehören insgesamt 36 Hanauer Kirchen- und Religionsgemeinschaften, die sich regelmäßig treffen. „In diesem Rahmen werden wir klären, wie den verschiedenen Bedürfnissen rund um die Trauer Sorge getragen werden kann“, verspricht OB Kaminsky einen offenen Austausch und Informationen aus erster Hand.
Bereits am Freitag wurden mit Dr. Maria Haas-Weber, Vorsitzende des Hanauer Ärztevereins, und Dr. Silke Hoffmann-Bär, Leiterin der Stabsstelle Gesundheit der Stadt Hanau, zwei offizielle Opferbeauftragte benannt. Maßgeblich unterstützt werden die beiden Ärztinnen von Robert Erkan, der die Funktion des Leiters Koordinierungsstelle Angehörige übernommen hat. Der zertifizierte Mediator und Hanauer Stadtverordnete ist auch Mitglied des Ausländerbeirats der Stadt Hanau. Er wird gemeinsam mit den zwölf weiteren Beiratsmitgliedern eine koordinative und vermittelnde Funktion in Richtung der Familien übernehmen.
„Die Opfer waren keine Fremden! Sie waren Teil unserer Stadtgesellschaft und als Stadtgesellschaft zeigen wir Solidarität und Anteilnahme“, verspricht OB Kaminsky darüber hinaus eine zentrale Trauer der Stadt für die Opfer des Attentats. Diese werde in Abstimmung mit den Angehörigen sowie den Bundes- und Landesbehörden vorbereitet.
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