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Ostern im DDR-Straßenbahnwagen quer durch Potsdam

Der Denkmalpflegeverein Nahverkehr (DVN) und die ViP lassen am Ostersamstag die Gotha-Wagen öffentlich durch die Stadt rollen.

Genau 60 Jahre ist es her, dass die ersten Straßenbahntriebwagen aus der Waggonfabrik Gotha die damalige Bezirkshauptstadt Potsdam erreichten. Ganze drei Jahrzehnte lang prägten die elfenbeinfarbenen Fahrzeuge mit ihren charakteristischen runden Formen das Potsdamer Stadtbild. Viele Potsdamer erinnern sich noch an das Quietschen in den Kurven und die Schaffner, die nicht nur das Fahrgeld kassierten, sondern auch mit Rat und Tat dem Fahrgast zur Seite standen. Nach und nach von den Tatra-Wagen abgelöst, haben zwei Gotha-Straßenbahnzüge in Potsdam bis heute überlebt.

Nun haben die Potsdamer Gelegenheit, mit den originalgetreu restaurierten DDR-Wagen mitzufahren – Schaffner inklusive. Am Samstag, dem 20. April starten jeweils um 11:00 Uhr und um 14:00 Uhr beide Züge zu Rundfahrten. Gefahren wird auf der Linie 3 zur Glienicker Brücke und zum Bahnhof Rehbrücke, sowie auf der Linie 4 zur Fontanestraße und zum früheren Hauptbahnhof in der Pirschheide. Die Fahrten beginnen jeweils an der Wilhelmgalerie am Platz der Einheit und dauern ca. anderthalb Stunden. Interessenten können ab sofort eine Mitfahrt im Kundenzentrum Wilhelmgalerie am Platz der Einheit buchen. Eine Reservierung ist zudem unter der Telefonnummer 0331 / 661 42 75 möglich.

Während der Fahrt erzählen kundige Stadtbilderklärer Einzelheiten zur Geschichte der Stadt und ihrer Straßenbahn und natürlich auch zu den Gotha-Wagen selbst. Die Mitfahrt ist für Erwachsene für 5,00 € und für Kinder 3,00 € möglich. ViP-Abokunden zahlen den ermäßigten Preis. Alle Einnahmen kommen dem Erhalt der historischen Fahrzeuge zugute. Weitere Informationen unter www.vip-potsdam.de

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