PD Ost – Ergebnisse des „Speedmarathons“

Am 3. April führten Polizei und Kommunen einen bundesweiten „Speedmarathon“ durch, um speziell vor Schulen, Kindertagesstätten, Seniorenheimen und an unfallträchtigen Stellen die Geschwindigkeiten der Fahrzeuge zu überprüfen.

Mit den Ergebnissen sind wir innerhalb der Polizeidirektion Ost auf einem guten Weg. Bei 21.624 Fahrzeugen wurde die Geschwindigkeit gemessen. 1.006 davon fuhren zu schnell. 237 Fahrzeugführer wurden nach einer Messung mit dem Lasergerät angehalten und gesprochen.

Zum Beispiel war im Landkreis Oder-Spree ein Daihatsu-Fahrer bei einer Geschwindigkeitsmessung 14 km/h zu schnell unterwegs bei erlaubten 50 km/h.

Beim anschließenden Gespräch wollten die Polizisten seinen Führerschein sehen. Doch der war ihm bereits entzogen worden. Das zog eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis nach sich. Der Beifahrerin gehörte der PKW. Auch sie erhielt eine Anzeige, weil sie sich nicht vor der Fahrt vergewissert hatte, ob der Fahrer eine Fahrerlaubnis besitzt.

Als absolut rücksichtslos zeigte sich der Fahrer eines PKW Jeep, der auf der B1 in Richtung Berlin unterwegs war. In Höhe der Ortslage Hoppegarten fuhr er mit 162 km/h statt der ausgeschilderten 80 km/h Höchstgeschwindigkeit. Dafür drohen dem Fahrer laut Bußgeldkatalog 2 Punkte in Flensburg, 3 Monate Fahrverbot und eine Geldstrafe in Höhe von 680 Euro.

Bei den Kontrollen stellte die Polizei 37 Ordnungswidrigkeiten fest. Dabei handelte es sich in der Mehrzahl um nicht angelegte Sicherheitsgurte und telefonieren ohne Freisprecheinrichtung.

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