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„planet e.“ im ZDF über „Die Insektenretter“

Insektensterben ist ein Dauerthema. Doch weder über die genauen Zahlen, die Ursachen, noch über Lösungen herrscht Einigkeit. In „Die Insektenretter“ zeigt die ZDF-Umweltdoku-Reihe „planet e.“ am Sonntag, 1. März 2020, um 16.30 Uhr, Menschen, die Lösungen für eine Zukunft mit Insekten suchen. Der Film von ZDF-Autor Andreas Ewels ist ab Freitag, 28. Februar 2020, 10.00 Uhr, in der ZDFmediathek verfügbar.

Viele Debatten über das Insektensterben nehmen Bezug auf die „Krefelder Studie“ von 2017. Diese erste Langzeitstudie stellte für die vergangenen fast 30 Jahre in einigen Gebieten einen Rückgang der Fluginsekten-Biomasse um 75 Prozent fest. Doch was lässt sich daraus ableiten? Wie schlecht geht es den Insekten wirklich?

Professor Nico Eisenhauer sucht in einem Forschungslabor in Sachsen nach Antworten. Große und kleine Käfer mit Mikrochips auf dem Rücken krabbeln dort für die Wissenschaft. Das iDiv Ecotron ist eine gemeinsame Forschungsplattform des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig und des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung (UFZ). Die Innenanlage beherbergt 24 identische Einheiten, sogenannte EcoUnits.

Die „planet e.“-Doku bietet auch exklusive Einblicke in die Labore von Pestizidherstellern. Die Chemiekonzerne sehen sich beim Thema Insektensterben in der Pflicht. Ihre Pestizide sollen gezielt Insekten töten – doch ob dabei auch immer die richtigen getroffen werden, daran hegen viele Zweifel. Aber: Der Forschungsaufwand von Unternehmen wie Bayer und BASF ist enorm. Häufig steht dabei die Hummel im Vordergrund – an ihr werden Pestizide getestet.

Ebenfalls im Fokus steht die Landwirtschaft, in der bereits viel für den Insektenschutz getan wird. „planet e.“ stellt Landwirt Thomas Fischer vor, der kleine Flächen inmitten riesiger Äcker aufkauft und sie in Wildnis verwandelt. Damit will er gegen das Artensterben angehen. Während er von anderen Landwirten kritisch beäugt wird, sind seine Erfolge für die Insekten beachtlich. Doch ist seine Methode auch auf größere Gebiete übertragbar?

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