Polizeieinsatz anlässlich Relegationsspiel

Die Polizeidirektion Dresden führte anlässlich des Relegationsrückspiels zwischen der SG Dynamo Dresden und dem 1. FC Kaiserslautern einen Polizeieinsatz durch.

Die Dresdner Polizei war seit dem Nachmittag rund um das Stadion präsent. Während der An- und Abreise kam es zu keinen Zusammenstößen beider Fanlager. Das polizeiliche Shuttlekonzept wurde durch die Gästefans angenommen. Aufgrund zwei beschädigter Feuerlöscher in den Bussen ermittelt die Polizei wegen Sachbeschädigung.

Wenige Minuten vor Anpfiff der Partie brannten Heim- und Gästefans in ihren Blöcken erstmals Pyrotechnik ab. Zudem flog eine Rakete aus Richtung des Gästeblocks in Richtung der Südtribüne. Verletzt wurde dabei niemand. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen des Verdachts des Versuchs der gefährlichen Körperverletzung ein.

Auch während des Spieles wurde in den Heim- und Gästeblöcken wiederholt Pyrotechnik abgebrannt. Nach dem zweiten Tor des 1. FC Kaiserslautern warfen schließlich mehrere Heimfans Pyrotechnik auf das Spielfeld, wodurch das Spiel durch den Schiedsrichter unterbrochen wurde.

Ermittelt wird zudem gegen eine Gruppe von ca. 30 unbekannten Heimfans. Die Gruppe hatte sich widerrechtlich Zugang zum Stadiongebäude verschafft und dabei zwei Ordner verletzt. Die Polizei ermittelt wegen Landfriedensbruch. Nach Steinwürfen auf einen der Shuttlebusse bei der Abreise wurden zudem Ermittlungen wegen Sachbeschädigung eingeleitet.

Bei ihrem Einsatz wurde die Dresdner Polizei von der sächsischen Bereitschaftspolizei, Einsatzkräften aus Sachsen-Anhalt, Bayern sowie der Bundespolizei unterstützt. Es waren insgesamt 1.141 Beamte im Einsatz sein.

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