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Polizeiinspektion und Landkreis Uckermark appellieren an die Bürgerinnen und Bürger

Die Sonne scheint und der Frühling zeigt sich in diesen Tagen von seiner schönsten Seite. Unter anderen Umständen wären das beste Voraussetzungen für gemeinsame Ausflüge und Treffen mit Familien und Freunden. Aber die Pandemie kennt leider weder Feiertagen noch Landkreis- oder Ländergrenzen. Und so ist Ostern 2020 auch so ganz anders als sonst.

Landrätin Karina Dörk und Polizeihauptkommissar Randy Neye, Leiter des Führungs- und Revierdienstes der Polizeiinspektion Uckermark, appellieren gemeinsam an die Bürgerinnen und Bürger, auch bei diesem schönen Wetter zuhause zu bleiben und persönliche Kontakte zu meiden.

„Unser Appell zuhause zu bleiben, richtet sich ganz besonders an die Berlinerinnen und Berliner“, so die beiden Behördenleiter. „Wir freuen uns darüber, dass insbesondere Urlauber und Tagesausflügler aus der Hauptstadt gern und oft in die Uckermark kommen. Aber in der momentanen Situation ist der Aufenthalt im eigenen Zuhause alternativlos. So hart und traurig das für viele auch sicher ist.“

Denn die Kontaktbeschränkungen und alle damit verbundenen Reglementierungen haben nur ein Ziel: die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und einzudämmen und damit Leben und Gesundheit all der Menschen zu schützen, die aufgrund ihres Alters und ihres Gesundheitszustandes besonders gefährdet sind.

Für die kommenden Tage kündigt der Landkreis gemeinsam mit den örtlichen Ordnungsbehörden und der Polizei umfangreiche Kontrollen an und versichert, dass bei Verstößen gegen die Maßnahmen der Eindämmungsverordnung konsequent eingeschritten wird. Es drohen empfindliche Bußgelder. Denn es zählt das Handeln jedes Einzelnen und unnötige Begegnungen vermeiden, hilft Leben retten.

Gleichzeitig bittet Landrätin Karina Dörk die Uckermärkerinnen und Uckermärker aber auch darum, Ruhe zu bewahren. „Bei allem Verständnis für die Sorgen und Ängste sollten sich alle darin erinnern, dass auch wir Uckermärker gern die vielen Kultur-, Sport- und Freizeitmöglichkeiten in Berlin nutzen. Nicht zu vergessen die hochspezialisierten Kliniken und Gesundheitseinrichtungen, in denen nicht nur in dieser Zeit auch viele Menschen aus unserer Region behandelt werden. Wir haben lange für eine gemeinsame Region Berlin-Brandenburg gearbeitet und geworben. Das darf auch in Krisenzeiten keine Einbahnstraße sein“, so die Landrätin.

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