Potsdam Museum verlängert Heisig-Ausstellung bis 13. Februar 2022

Wegen des anhaltenden Publikumsinteresses verlängert das Potsdam Museum die Sonderausstellung „Bernhard Heisig. Menschheitsträume ‒ Das malerische Spätwerk“ bis zum 13. Februar 2022.

Das Potsdam Museum stellt seit dem 21. August 2021 in der Schau insbesondere die letzte Schaffensphase Bernhard Heisigs vor, der sein Alterswerk in Brandenburg schuf und bis 2011 im kleinen havelländischen Dorf Strodehne sein Atelier hatte. Für den Maler war das Havelland fast 20 Jahre lang das stille, naturverbundene Refugium. Heisigs künstlerische Auffassung bewegte sich zwischen figurativ-expressiver Malerei und magischem Realismus. Seine narrative weltanschauliche Bildwirkung prägte nachfolgende Künstlergenerationen eingehend, wie zum Beispiel die der neuen Leipziger Schule.

Das Potsdam Museum zeigt 48 Heisig-Arbeiten des Spätwerkes, davon zehn Gemälde, welche dem Potsdam Museum 2015 für die Dauer von zehn Jahren aus dem Nachlass der Kunstsammlerin Vera Schreck zur Verfügung gestellt wurden. Des Weiteren konnten bedeutende Leihgaben aus der Nationalgalerie Berlin, der Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank, dem Kunstmuseum Ahrenshoop sowie aus privaten Kunstsammlungen für die Ausstellung gewonnen werden, die das Vorhaben sinnvoll ergänzen und motivisch bereichern.

Auf zwei Etagen des Museums erstreckt sich die Präsentation der fünf Themenbereiche, welche mit Grafiken, Fotografien und Filmmaterial des Spätwerks entworfen wurde. Der begleitende Katalog zur Sonderschau spiegelt den Ausstellungsrundgang grafisch, indem Besonderheiten der Gestaltung in den Aufbau der Publikation übernommen wurden.

Zusätzlich zur verlängerten Laufzeit finden folgende Veranstaltungen und Führungen statt:

  1. Januar 2022, 14 Uhr

Familiennachmittag mit Anke Stemmann

  1. Januar 2022, 14 Uhr

Dialogische Führung mit Claudia Häuser-Mogge

  1. Februar 2022, 18 Uhr

Lesung „Aufbruch Umbruch Verwandlung.“ mit René Schwittay zur Kunst von Bernhard Heisig

  1. Februar 2022

Finissage der Sonderausstellung

Die Teilnehmerzahl ist jeweils begrenzt. Tickets können telefonisch vorbestellt werden unter 0331 289 68 68 und sind am Veranstaltungstag an der Museumskasse erhältlich.

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