#Potsdam – Schüsse aus Schreckschusswaffe

#Potsdam, Friedrich-Engels-Straße – Samstag, 28.09.2019, 02:20 Uhr – 

In der Nacht von Freitag zu Samstag wurde die Polizei zur Bushaltestelle am Bahnhofsvorplatz gerufen, da es dort eine Schlägerei unter mehreren Personen geben soll. Zudem wurde bekannt, dass zwei Schüsse abgegeben worden sein sollen. Die ersten Polizisten, die vor Ort eintrafen, waren Beamte der Bundespolizei. Sie konnten zunächst eine 23-jährige Person, die mit einer Schreckschusswaffe auf sie zulief, fixieren. Wie sich dann herausstellte, handelte es sich um einen Zeugen.

Nach weiteren polizeilichen Maßnahmen vor Ort stellt sich der Sachverhalt nach derzeitigen Erkenntnissen wie folgt dar.

Ein 41-jähriger Deutscher soll zunächst zwei ausländische Mitbürger mit guineischer Staatsangehörigkeit im Bereich eines Imbisses ungebührlich angesprochen haben.  Hier sei eine Gruppe Jugendlicher eingeschritten, die ihn zur Rede stellten, woraufhin der Tatverdächtige eine Schreckschusspistole zog. Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es daraufhin zu einem Gemenge, in dem sich versehentlich zwei Schüsse lösten. Ein 23-jähriger Deutscher konnte ihm die Waffe abnehmen und entlud sie.

Verletzt wurde hierbei glücklicherweise niemand.

Nach Anzeigenaufnahme  und Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der erheblich alkoholisierte 41- Jährige vor Ort entlassen. Gegen ihn wird nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Die Schreckschusswaffe wurde sichergestellt.  Der 23-Jährige allerdings musste sich einer Blutprobe unterziehen, weil er alkoholisiert einen Elektroroller geführt hatte. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt. Zudem ermittelt die Polizei wegen Körperverletzung zum Nachteil des 41-Jährigen und Bedrohung, was im Zuge des Gerangels passiert sein soll.

Zu den genauen Geschehensabläufen führt nun die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen.

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