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Potsdamer Preis für Wissenschaftskommunikation – WISPoP

„Potsdamer Preis für Wissenschaftskommunikation – WISPoP“
Preisverleihung in der WIS

 Gestern, am Mittwoch, den 22. Mai 2019, wurde im Rahmen der Jahresfeier der Potsdam Graduate School (PoGS) der „WISPoP – Potsdamer Preis für Wissenschaftskommunikation 2019“ verliehen. Von den insgesamt 13 Bewerberinnen und Bewerbern setzte sich Dr. Michael Fritz, Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung, mit seinen Wissenschafts-Comics zum Thema Permafrost „Es taut!: Frozen-Ground Cartoons“ durch.

Foto: v.l.n.r.: Franz Ossing, Dr. Michael Fritz, Anne Reymann © proWissen Potsdam e.V.

„Diese Bewerbung“, sagte Franz Ossing, Juryvorsitzender und ehemaliger Leiter der GFZ-Öffentlichkeitsarbeit und Mitorganisator des March for Science Berlin, „ zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass sie sich mit einer hochaktuellen Thematik befasst, sondern sie besticht auch durch die hervorragende Übersetzung der eigenen Forschung in die Alltagssprache. Dabei bedient sich das Projekt eines originellen und niedrigschwelligen Mittels der Kommunikation: und zwar des Comics, dessen Umsetzung wirklich überzeugt hat. Vorbildlich ist hier auch die Glaubhaftigkeit des Projekts – das direkt an der eigenen Forschung ansetzt.“

Darüber hinaus war die Jury von der Entwicklung des Projekts in den letzten Jahren und den Plänen für die Zukunft beeindruckt: „Der Begriff ‚Wissenschafts-Comic‘ beschreibt diesen Ansatz nur unvollständig. Das Projekt ist hochgradig authentisch, es ist international und wurde mittlerweile in mehrere Sprachen übersetzt. Die Printversion der Comics ist für den Einsatz in Schulen und Bibliotheken geplant. Und auch der digitale Auftritt soll weiter ausgebaut werden“, ergänzt Franz Ossing.

„Wie fühlt sich der Klimawandel für Rentiere an? Kann ein Truthahn schmelzen? Und warum ist Forschung in der Arktis besser als jeder Strandurlaub? Diese Geschichten zum Thema Permafrost erleben Comic-Fans in einer frisch erschienenen Reihe von Wissenschaftscomics. Zwei Künstlerinnen und zwölf Wissenschaftler zeigen mit ihrer Arbeit an den Comics einen ganz neuen Blick auf die Arktis. Neben Englisch, Schwedisch und Französisch ist der Comic-Band nun auch auf Deutsch erschienen“, freut sich der Preisträger Dr. Michael Fritz.

Vergeben wurde der mit 1.000 Euro dotierte WISPoP-Preis proWissen Potsdam e.V. in Kooperation mit der Stiftung Potsdam Research Network. „Wir wollen damit das kommunikative Engagement der vielen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hier in der Region würdigen, die ihre eigene Forschung größtenteils ehrenamtlich über die Fachcommunity hinaus kommunizieren und dabei innovative Konzepte verfolgen,“ so Anne Reymann, Projektmanagement und Verwaltung Potsdam Research Network. Die Projektergebnisse des Gewinners werden ab Mitte Dezember in einer Ausstellung in der Wissenschaftsetage präsentiert.

Der Verein proWissen Potsdam wurde im April 2004 gegründet. Wissenschaft steht im Zentrum der Aktivitäten in der Wissenschaftsetage: In der Ausstellung FORSCHUNGSFENSTER und unterschiedlichen Veranstaltungen wird aktuelle Forschung in der Begegnung mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erlebbar. ProWissen wird finanziert von der Landeshauptstadt Potsdam, wissenschaftlichen Einrichtungen, Unternehmen sowie Privatpersonen.

Das Potsdam Research Network wurde 2011 als Stiftung des bürgerlichen Rechts auf Initiative der Universität Potsdam am Wissenschaftsstandort Potsdam/Berlin gegründet. Es vernetzt die Universität Potsdam und 21 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen an einem der größten und modernsten Forschungsstandorte in Deutschland.

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