Potsdamer Umwelt-Film-Festival

Machbarkeitsstudie für ein Potsdamer Umwelt-Film-Festival startet

Die Landeshauptstadt Potsdam hat eine Machbarkeitsstudie zur Ausrichtung eines „Umwelt-Film-Festivals“ in Potsdam in Auftrag gegeben. Die Studie wird von der Runze & Casper Werbeagentur in Zusammenarbeit mit Dieter Kosslick, dem langjährigen Direktor der Berlinale, durchgeführt und von der Heinz Sielmann Stiftung unterstützt. Ein Gremium aus Expert*innen der Bereiche Umwelt und Film in Potsdam wird die Machbarkeitsstudie begleiten und auswerten.

„Potsdam ist prädestiniert für die Ausrichtung eines neuen Film-Festivals, das für Umweltthemen sensibilisiert – ist doch die Stadt als Klima-, Wissenschafts- und Filmstadt etabliert und motiviert, diese Themen miteinander zu verbinden“, sagt Bernd Rubelt, Beigeordneter der Landeshauptstadt. Potsdam ist die erste UNESCO Creative City of Film in Deutschland. Nirgendwo sonst entstehen in Deutschland so viele nationale und internationale Filme. Der Klimaschutz ist eine Herzensangelegenheit für Potsdam. Die Landeshauptstadt setzt sich mit ihrem Masterplan ‚100 Prozent Klimaschutz‘ dafür ein, bis 2050 klimaneutral zu sein. In 40 wissenschaftlichen Einrichtungen beschäftigt sich fast die Hälfte mit klimarelevanten Themen.

Die Landeshauptstadt Potsdam hat sich zum Ziel gesetzt, mit einem „Umwelt-Film-Festival“ eine weithin sicht- und erlebbare Plattform für die Meinungsbildung und den Austausch zu klimapolitisch relevanten Themen in der Stadt zu entwickeln.  „Die Themen Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Biodiversität in der Stadt Potsdam sollen durch das Festival gestärkt werden, um den Prozess des Klimaschutzes noch intensiver in Gang zu bringen und vor allem auch junge Menschen zu erreichen“, erklärt Andreas Runze, Geschäftsführer der Werbeagentur Runze und Casper. Die Konzeption einer Machbarkeitsstudie der Werbeagentur überzeugte im Ausschreibungsverfahren und geht nun in die Umsetzungsphase. Das Konzept sieht vor, dass bereits bestehende Festivals und Initiativen in Potsdam einbezogen werden sollen, um die Machbarkeit eines solchen neuen Events mit nationaler und internationaler Strahlkraft zu eruieren.

„Filme bringen den Menschen andere Welten näher oder eine neue Sicht auf das eigene Lebensumfeld. Film-Festivals sind eine Welt in die es sich einzutauchen lohnt, für Inspiration, Austausch und Auseinandersetzung. Auch mit Umweltthemen, die immer mehr uns alle betreffen. Gern bin ich bei der Überlegung dabei, ob und wie sich so ein ambitioniertes Vorhaben in Potsdam realisieren lässt“, äußert Dieter Kosslick. Der langjährige Direktor der Berlinale steht der Landeshauptstadt Potsdam mit seinem Erfahrungsschatz zur Seite und ist Teil des Gremiums, das sich mit der Studie auseinandersetzen wird.

Am 7. Dezember erfolgte im Rathaus die Auftaktrunde des Gremiums, das aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten wird, ob und wie ein solches, neues Event in Potsdam gestaltet werden kann.

Mitglieder des Gremiums sind:

Landeshauptstadt Potsdam

Bernd Rubelt  –  Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt

Stefan Frerichs – Leiter Wirtschaftsförderung

Astrid Steuerwald – Projektmanagerin Wirtschaftsförderung

Cordine Lippert –  Bereichsleiterin Koordinierungsstelle Klimaschutz

Claudia Rose – Sachbearbeiterin Klimaschutz

Dr. Sigrid Sommer –  Bereichsleiterin Marketing

Projektpartner

Daniela Setton – Leiterin Referat 55 Klimaschutz, Nachhaltigkeit – Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK)

Prof. Dr. Skadi Loist – Juniorprofessor*in Produktionskulturen in audiovisuellen Medienindustrien – Film-Universität Babelsberg KONRAD WOLF

Michael Beier – Vorsitzender des Vorstands Heinz Sielmann Stiftung

Dieter Kosslick –   langjähriger Direktor Internationale Filmfestspiele Berlin

Andreas Runze – Geschäftsführer Runze & Casper Werbeagentur GmbH

Marc Wessel – Projektleiter Runze & Casper Werbeagentur GmbH

Ira Glashagen – Projektmitarbeiterin Runze & Casper Werbeagentur GmbH

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