Potsdams Wirtschaftsrat sieht berufliche Ausbildung in der Landeshauptstadt in Gefahr

Im Zusammenhang mit den jüngst bekannt gewordenen Schließungsplänen für das Oberstufenzentrum 1 (OSZ) Technik in der Jägerstraße zeigt sich der Wirtschaftsrat besorgt um die zukünftige berufliche Ausbildung in der Landeshauptstadt Potsdam. Dazu erklärt Götz Friederich, Vorsitzender des Wirtschaftsrates: „Es kann nicht sein, dass wir einerseits alle Anstrengungen unternehmen, um Potsdam als attraktiven Studien-, Ausbildungs- und Arbeitsstandort zu entwickeln und zu profilieren und dann gleichzeitig eine Berufsschule schließen“. Mit Blick auf den drohenden Fachkräftemangel erteile der Wirtschaftsrat der Verhinderung von Berufsausbildungschancen in Potsdam durch Schließung des OSZ 1 eine klare Absage, so Götz Friederich. Damit schließt sich der Wirtschaftsrat ebenfalls den Forderungen der Handwerkskammer (HWK) sowie der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam an, die Berufsschule zu erhalten, damit die berufliche Bildung in Potsdam gesichert bleibt. „Die Schülerinnen und Schüler von heute können und sollen ebenso einen Anspruch an eine qualifizierte Fachkräfte- und Berufsausbildung haben dürfen, wie Unternehmen, die sich in Potsdam und um Potsdam herum ansiedeln und händeringend nach Fachkräften suchen. Dies gilt insbesondere und erst recht jetzt für eine Zeit nach der Corona-Pandemie, wenn wir an die positive und erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung vor der Pandemie anknüpfen wollen“, so Friederich abschließend.

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