Prix Italia: Lobende Erwähnung für ZDF-Koproduktion „Die Kinder von Windermere“

Der Fernsehfilm „Die Kinder von Windermere“, eine ZDF-Koproduktion mit der britischen BBC, wurde beim Prix Italia mit einer Lobenden Erwähnung geehrt. Das Drama über Kinder, die Hitlers Konzentrationslager überlebten, war im Januar 2020 anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz im ZDF und in der ZDFmediathek ausgestrahlt worden.

„Die Kinder von Windermere“ spielt im August 1945: Ein Reisebus erreicht Calgarth Estate am nordenglischen Lake Windermere. Die Passagiere: 300 Kinder und Jugendliche, die Hitlers Konzentrationslager überlebt haben. Sie besitzen nur noch das, was sie am Leib tragen, und ihr Leben. In der geschützten Umgebung sollen sie einen Sommer lang unter der Betreuung des deutschen Psychologen Oscar Friedmann (Thomas Kretschmann) lernen, mit ihren grausamen Erlebnissen während des Holocausts umzugehen. Der Film rückt eine kleine Gruppe traumatisierter 13- bis 17-Jähriger in den Mittelpunkt, die, nach Jahren des Schreckens, wieder einen normalen, angstfreien und lebensbejahenden Alltag erleben können. Am Lake Windermere lernen sie, was es heißt zu leben. Hier legen sie den Grundstein für eine bessere Zukunft – auch wenn viele der Kinder erst dort erfahren, dass es keine Hoffnung auf ein Wiedersehen mit ihren Familien gibt.

„Die Kinder von Windermere“ ist eine Produktion von Wall to Wall (Produzenten: Leanne Klein und Eleanor Greene) und Warner Bros. Deutschland (Produzent: Bernd von Fehrn, Executive Producer: Tim Rostock) für BBC und ZDF, in Zusammenarbeit mit Northern Ireland Screen. Die ZDF-Redaktion haben Wolfgang Feindt und Claus Wunn.

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