ProPotsdam hat Mieterinnen und Mieter im Blick

ProPotsdam hat Mieterinnen und Mieter im Blick

Gemeinsam durch die Corona-Epidemie

 

Die Ausbreitung des und der Umgang mit dem Corona-Virus bedeutet für alle Potsdamer Bürgerinnen und Bürger, für die Mitarbeitenden der Unternehmen, für Kulturtreibende und Selbstständige sowie für die Wirtschaft insgesamt eine äußerst Schwierige Situation. Als größte Vermieterin in der Landeshauptstadt Potsdam hat die ProPotsdam die möglichen Folgen der Corona-Epidemien für ihre Mieterinnen und Mieter im Blick und bietet an, gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

„Als kommunales Unternehmen stehen wir selbstverständlich auch in dieser Krisenzeit zu unserer sozialen Verantwortung. GEWOBA-Gewerbe- und Wohnungsmieter, die sich in den kommenden Wochen infolge der Epidemie mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert sehen, lassen wir nicht allein“, macht Jörn-Michael Westphal, Geschäftsführer der ProPotsdam GmbH, deutlich. „Bitte kommen Sie aktiv auf uns zu und teilen Sie uns schriftlich mit, sollten Sie zu den Betroffenen gehören.“

Für Gewerbe- und Wohnungsmieter ist die GEWOBA über verschiedene Kanäle erreichbar: so zum Beispiel per E-Mail (Mieterservice@ProPotsdam.de) oder über die KundenApp (ProPotsdam). Ab April dieses Jahres werden alle Mieterinnen und Mieter monatlich über ihren Kontostand informiert; weitere Maßnahmen des standardisierten Mahnverfahrens werden bis zu einer Einzelfallklärung unter Berücksichtigung staatlicher Hilfen wie beispielsweise Wohngeld nicht erfolgen. Grundlage für die Einzelfallklärung in den nächsten Wochen ist die schriftliche Mitteilung des Gewerbe- bzw. Wohnungsmieters.

Nachbarschaften und funktionierende soziale Beziehungen spielen nun eine ganz besondere Rolle. „Die Soziale Stadt ProPotsdam gGmbH stärkt den sozialen Zusammenhalt, wo sonst Vereinzelung und Vereinsamung drohen. Die Mitarbeitenden haben ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte in der Nachbarschaft und bieten ganz konkrete Hilfe an“, erklärt Jörn-Michael Westphal. Nachbarn, die Hilfe beim Einkaufen benötigen, auf der Suche nach Informationen sind oder sich einsam fühlen, können sich an das Friedrich-Reinsch-Haus im Schlaatz oder das oskar. in Drewitz wenden. Beide Begegnungshäuser sind unter der Woche vormittags telefonisch erreichbar; außerdem können Anliegen schriftlich mitgeteilt und in den Briefkasten geworfen werden, der jeweils täglich geleert wird. „Darüber hinaus führen wir selbstverständlich das Engagement der ProPotsdam im Bereich Spende/Sponsoring fort. Damit wollen wir gezielt Initiativen, Vereine und Projekte unterstützen, die sich für ein lebenswertes Potsdam einsetzen. Die Wohnung ist so viel mehr als nur Wohnen – sie ist das zu Hause unserer Mieterinnen und Mieter. Deswegen fördern wir in Zeiten von #wirbleibenzuhause Initiativen unserer Mieterinnen und Mieter für das solidarische Miteinander in den Nachbarschaften. “

Die ProPotsdam selbst ist ebenfalls von der Corona-Krise betroffen und mit täglich wachsenden Herausforderungen konfrontiert. Drohende Mietrückstände können auch den Unternehmensverbund treffen. „Die Einrichtung eines „Sicher-Wohnen-Fonds“ wie vom Deutschen Mieterbund und dem Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) gefordert, wäre sicher ein guter Schritt, um Mieter und Vermieter bei Schieflagen flankierend zu unterstützen“, erklärt Westphal. Denn gerade in schwierigen Zeiten braucht das Unternehmen weiterhin die Mieten, um die laufenden Kosten zu decken. Die ProPotsdam benötigt die Mieteinnahmen für die laufenden Zins- und Tilgungsleistungen der erfolgten Neubau- und Sanierungsmaßnahmen und für Zahlungen an Handwerksunternehmen, die Reparaturen in den Wohnungen vorgenommen und Bauleistungen für Neubau- und Sanierung erbracht haben. Auch zur Begleichung aller Betriebskosten, insbesondere Wasser und Abwasser, Abfallentsorgung und Fernwärme, wird die Miete verwendet. Die weiteren Kosten der Hausbewirtschaftung und Wohnungsverwaltung, inklusive des Betriebs der Begegnungsstätten in den Wohngebieten, werden ebenso wie Spenden und Sponsoring vieler gemeinnütziger Einrichtungen in der Landeshauptstadt Potsdam über die Mieten finanziert.

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