ProPotsdam: Kleine wie große Herausforderungen und Millionen-Investitionen

Wohnen, Bauen und Entwickeln – das Motto ist auch 2022 Programm

 

Die ProPotsdam hat sich für das Jahr 2022 viel vorgenommen. „Wir engagieren uns in und für die Stadt. Bei der Stadtteilentwicklung, beim Neubau und der Sanierung von Wohnungen, als Vermieterin mit sozialverträglichen, bezahlbaren Mieten und als Arbeitgeberin sowie als Unterstützerin stabiler Nachbarschaften – an mehreren Orten der Stadt haben viele Potsdamer*innen mit uns zu tun“, sagt Jörn-Michael Westphal, Geschäftsführer der ProPotsdam GmbH. Damit die ProPotsdam all ihre Leistungen auch in Zukunft anbieten kann, müssen viele Herausforderungen gemeistert werden. „Wir haben ein äußerst ambitioniertes Investitions- und Aufgabenprogramm vor der Brust“, erklärt ProPotsdam-Geschäftsführer Bert Nicke. „Die Herausforderungen beim Bauen sind in den letzten Jahren nicht kleiner geworden. Preissteigerungen, knappe Flächen und Lieferschwierigkeiten begegnen uns immer wieder. Da strengen sich wirklich alle im ProPotsdam-Team an, um auf Erfolgskurs zu bleiben. Unsere guten und engagierten Mitarbeiter*innen zu halten und weitere für die interessanten Tätigkeiten in unserem Unternehmensverbund zu gewinnen, sind für den Erfolg von ProPotsdam ganz wichtige Faktoren.“

Die Vielzahl der Projekte im Hause ProPotsdam spiegelt sich im gestiegenen Bauinvestitionsvolumen wider. „Lagen wir im Jahr 2011 noch bei ca. 34 Mio. Euro, werden wir dieses Jahr 120 Mio. Euro investieren, 2025 werden es sogar 168,5 Mio. Euro sein!“, macht Bert Nicke deutlich. „Wir sanieren und bauen aber nicht nur Wohnungen, sondern auch Schulen und Kitas in Krampnitz und im Bornstedter Feld, Sportanlagen im Luftschiffhafen und Straßen in Golm. Dazu kommen Projekte, die besondere Wohnbedarfe abdecken, wie Wohnungen für Geflüchtete oder die Kooperation mit dem Oberlinhaus.“

Für die soziale Wohnraumversorgung in der Landeshauptstadt ist die ProPotsdam ein starker und verlässlicher Akteur. Mittels des ProPotsdam-Bonus, weiterer Bonusprogramme wie dem Wohnflächenbonus oder der Bereitstellung von derzeit rund 3.500 Wohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindung sichert sie die Wohnbedürfnisse vieler Potsdamer*innen. „Wir wollen weiterhin bezahlbaren Wohnraum für breite Schichten der Potsdamer Bevölkerung zur Verfügung stellen, und dies bei einer moderaten Mietenentwicklung. Aktuell liegt die Miete von 75 Prozent unserer Wohnungen unter 7 Euro pro Quadratmeter nettokalt“, betont Westphal. „Um bei zunehmenden Anforderungen durch gesetzliche Regelungen und steigenden Bau- und Bewirtschaftungskosten bezahlbare Mieten sichern zu können, benötigen wir Fördermittel. Diese ermöglichen uns nach Sanierungen und im Neubaubereich preiswerten Wohnraum zu 5,50 bzw. 7,00 Euro pro Quadratmeter nettokalt anzubieten, der sich an den Bedürfnissen unterschiedlicher Gruppen insbesondere Senioren, Menschen mit Behinderungen oder Familien orientiert.“

Auch beim Thema Klimaschutz spielen Fördermittel eine entscheidende Rolle. „Nur durch den Einsatz von Fördermitteln können wir unseren Gebäudebestand so weiterentwickeln, dass er langfristig klimaneutral wird, und parallel dazu sozialverträgliche Mieten bieten“, verdeutlicht ProPotsdam-Geschäftsführer Westphal. Klimaschutz, Klimaanpassung und Nachhaltigkeit beschäftigen die ProPotsdam aber nicht erst in den letzten Jahren. So konnte die ProPotsdam ihre gebäudebezogenen Treibhausgas-Emissionen im Vergleich zum Jahr 1990 bereits um 83 Prozent senken.

Doch dem kommunalen Unternehmen geht es um mehr als um Gebäude. Es geht um das Leben in den Häuser, in den Quartieren, in der ganzen Stadt. Deshalb fördert die ProPotsdam das bürgerliche Engagement und lokale Initiativen sowie die Nachbarschafts- und Begegnungsstätten ihrer Tochtergesellschaft Soziale Stadt ProPotsdam gGmbH. Und auch mit dem Online-Förderwettbewerb „Gemeinsam FÜR Potsdam“ stärkt die ProPotsdam Nachbarschaften und das Zusammenleben in Brandenburgs Landeshauptstadt. Denn obgleich die Rahmenbedingungen für ihr Tun nicht einfach werden, die ProPotsdam ist eine zuverlässige Partnerin der Potsdamer*innen.

%d Bloggern gefällt das: