Radfahrenden Jugendlichen erschreckt, so dass dieser verunfallt ist

Brandenburg an der Havel, Magdeburger Landstraße, Klingenberg-Walzwerk – 

Mittwoch, 16. September 2020, gegen 07:00 Uhr – 

Die Eltern eines 15-jährigen geistig und körperlich behinderten Fahrradfahrers erschienen am Mittwoch beim Polizeirevier in Brandenburg und berichteten über einen Verkehrsunfall ihres Sohnes, bei dem er verletzt wurde und die Unfallverursacherin geflüchtet ist. Zuvor fuhr der 15-Jährige am Mittwochmorgen, auf seinem täglichen Schulweg von der Quenzbrücke kommend auf der Magdeburger Landstraße, als plötzlich ein eine unbekannte Frau hinter ihn hupte. Der Junge fühlte sich offenbar durch das hupende Fahrzeug verunsichert, kam ins Schlingern und stürzte nach rechts. Dabei kollidierte er einem am Straßenrand parkenden PKW, wodurch die Motorhaube und Windschutzscheibe beschädigt wurde. Auch der junge Radfahrer erlitt dabei stark blutende Gesichtsverletzungen, die später stationär in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Die hupende Frau stoppte kurz darauf, ging zu dem Jungen und verlangte, für etwaige spätere Anspruchsforderungen die Herausgabe seiner Personaldaten. Ohne jedoch ihre Personaldaten bekannt zu geben, oder zumindest den Rettungsdienst für den sichtbar verletzten Jungen zu informieren fuhr die unbekannte Frau einfach unerkannt davon. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zu einem Verkehrsunfall mit unerlaubten Entfernen von der Unfallstelle eingeleitet.

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