„Railway Murders – Geheimnisvolle Verbrechen“ in ZDFinfo

Im 19. Jahrhundert begann der Siegeszug der Eisenbahn – doch mit ihm kamen auch Schattenseiten auf: Er schuf neue Möglichkeiten für skrupellose Verbrechen. Die Doku-Reihe „Railway Murders – Geheimnisvolle Verbrechen“ blickt auf einige der spektakulärsten Kriminalfälle der britischen Eisenbahngeschichte zurück – sechs Folgen sind in ZDFinfo erstmals zu sehen am Samstag, 18. September 2021, von 20.15 bis 0.45 Uhr. Die Filme von William Simpson stehen bereits in der ZDFmediathek zur Verfügung.

1864 erschütterte in London ein Mordfall das Land: Der Banker Thomas Briggs war in einem Zug überfallen worden – die Tat ging als erster Eisenbahnmord in die Geschichte ein. „Der Fremde im Abteil“, die Auftaktfolge der Doku-Reihe „Railway Murders“, zeigt am Samstag, 18. September 2021, 20.15 Uhr, wie der Fall damals eine erste Sicherheitsdebatte auslöste.

1881 wurde der 64-jährige Isaac Gold in einem englischen Schnellzug ermordet – der Hauptverdächtige entwischte der Polizei um Haaresbreite. Eine große Fahndung lief an – mit einem der ersten Phantombilder der Geschichte. Darüber berichtet ab 21.00 Uhr die zweite Folge „Tödlicher Liebeswahn“.

Wie 1895 ein Verbrechen das englische Wigan erschütterte und ein Bahnpolizist erstochen wurde, als er eine Diebesbande auf frischer Tat ertappt hatte, das schildert ab 21.45 Uhr die dritte Folge „Für eine Handvoll Süßes“. Folge vier „Tatmotiv Habgier“ rückt ab 22.30 Uhr einen Mordprozess im Sommer 1910 in den Blick – ein Bergwerksangestellte war tot in einem Zugabteil aufgefunden worden, der reine Indizienprozess gegen den Tatverdächtigen sorgte für großes Aufsehen. Folge fünf „Das zweite Urteil“ (23.15 Uhr) und Folge sechs „Die polnische Gräfin“ (0.00 Uhr) greifen geheimnisvolle Verbrechen aus den 1950er Jahren auf – den Mord an einen Bahnangestellten 1952 im englischen Aldershot und den Mord an einer polnischen Gräfin in der Londoner U-Bahn im Jahr 1957.

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