Rassistische Beleidigung – Staatsschutz ermittelt

#Berlin – In Wilmersdorf zeigte heute Mittag ein Busfahrer mit dunkler Hautfarbe eine rassistische Beleidigung an. Nach bisherigem Ermittlungsstand soll ein 43-jähriger Fahrgast gegen 12 Uhr den 44-jährigen Kraftfahrer des Linienbusses der BVG bereits beim Einsteigen rassistisch beleidigt haben. Anschließend habe er sich in den oberen Bereich des Busses begeben, wo er mit einer Flasche und einem Handy um sich geworfen haben soll. Nachdem Fahrgäste den Busfahrer darüber informierten, verwies dieser den Tatverdächtigen des Busses. Dabei soll der 43-Jährige den Omnibusfahrer erneut rassistisch beleidigt und laute Tiergeräusche von sich gegeben haben. Alarmierte Einsatzkräfte des Polizeiabschnittes 26 nahmen den mutmaßlichen Beleidiger unweit des Tatortes an der Haltestelle Wiesbadener Straße / Laubacher Straße / Südwestkorso fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 1,8 Promille. Nach der Feststellung seiner Identität wurde der Mann am Ort entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen in diesem Fall.

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