rbb-Koproduktionen beim 29. FilmFestival Cottbus – Weltpremiere für ARD-Verfilmung „Das Märchen von den 12 Monaten“

rbb-Koproduktionen beim 29. FilmFestival Cottbus – Weltpremiere für ARD-Verfilmung „Das Märchen von den 12 Monaten“

Di 05.11.2019 00:00

Vom 5. bis 11. November präsentiert das 29. FilmFestival Cottbus wieder großes Kino, spannende Dokumentationen und cineastische Entdeckungen aus Mittel- und Osteuropa. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) begleitet das renommierte Festival mit Live-Berichten und Filmhighlights im Radio, Fernsehen und online. Außerdem trägt er mit eigenen Produktionen zum Festivalprogramm bei.

Weltpremiere für „Das Märchen von den 12 Monaten“

Die ARD-Verfilmung „Das Märchen von den 12 Monaten“ mit Nina Kaiser, Jascha Rust, Marie Rönnebeck und Christoph Bach in den Hauptrollen feiert beim diesjährigen Festival seine Weltpremiere. Im Rahmen des internationalen Kinderfilmprogramms „Kids im Kino“ wird der Film am 10. November um 10.00 Uhr in der Stadthalle Cottbus in Anwesenheit von Darsteller Jascha Rust gezeigt. Das Märchen nach den Motiven von Josef Wenzig läuft am 26. Dezember 2019 um 13.10 Uhr im Ersten.  Es entstand im Rahmen der erfolgreichen ARD-Reihe „Sechs auf einen Streich“ und ist eine Koproduktion von Radio Bremen mit dem MDR und rbb.

Dokumentarfilm „Gundermann Revier“

In der Sektion HEIMAT läuft der Dokumentarfilm „Gundermann Revier“ (MDR/rbb) von Grit Lemke am 8. November um 13.00 Uhr im Obenkino. Die rbb-Koproduktion ist ein vielschichtiges und kenntnisreiches Porträt über den Liedermacher, Baggerfahrer und Poeten Gerhard „Gundi“ Gundermann und gleichzeitig eine lebendige Erinnerung an ein wichtiges Stück Zeitgeschichte: an den DDR-Alltag, den Mauerfall und die Zeit danach im Lausitzer Braunkohlerevier. Menschen die Gundermanns Weg begleitet haben, kommen ebenso zu Wort wie jene, die sein Werk heute weiterführen. Mit dabei sind u.a. Conny Gundermann, Uwe Hassbecker & Ritchie Barton von SILLY, Andy Wieczorek („Die Seilschaft“) und der Bürgerchor Hoyerswerda. Gundermanns Lieder begleiten den Dokumentarfilm als Soundtrack. Das rbb Fernsehen strahlt „Gundermann Revier“ im kommenden Jahr aus.

„Juraj Kubánka – Die Zärtlichkeit des Steins“ und „Verlieren und Finden“ aus der rbb-Reihe „Lužyca“

Ebenfalls in der Festivalsektion HEIMAT wird „Juraj Kubánka – Die Zärtlichkeit des Steins“ gezeigt. Der Film von Reiner Nagel und Hellmuth Henneberg würdigt den großen slowakischen Choreografen Juraj Kubánka, der fulminante Choreografien für die sorbische Folklore geschaffen hat. Er entdeckte in der schweren Arbeit in Lausitzer Steinbrüchen und vor allem im Granit selbst eine Poesie, die er in teils kraftvolle, teils filigrane Tanzbewegungen übersetzte. Diesem schöpferischen Prozess folgt der Film vom Steinbruch über den Probenraum und durch Archive bis auf die große Bühne. Die rbb-Produktion, die für die Sendereihe Lužyca entstand, wird in niedersorbischer Sprache mit deutschen Untertiteln am 7. November ab 18.00 Uhr im Obenkino aufgeführt.

Viele glauben das Sorbische in der Niederlausitz verloren. Doch Roman Pernacks Film „Verlieren und Finden“ zeigt Menschen, die darin etwas Besonderes finden: Verbindungen zur eigenen Geschichte, zur Familie, Berufung oder einfach Heimat. Der Film geht der Frage nach, was das Sorbische ausmacht. Er hat seine Premiere am 7. November im Obenkino ab 18.00 Uhr in der Reihe HEIMAT und wird im rbb Fernsehen am 16. November um 13.00 Uhr gesendet. Beide Lužyca-Filme sind Produktionen des rbb-Studios Cottbus.

Drei neue Ausgaben von „Knietzsche – Der kleinste Philosoph der Welt“

In der Reihe „Kids im Kino“ laufen sechs Folgen der rbb-Animationsreihe „Knietzsche – Der kleinste Philosoph der Welt“ als Vorfilme im Programm. Für die aktuelle ARD-Themenwoche „Zukunft Bildung“ produzierte der rbb drei neue Ausgaben, die am 7. November um 10.00 Uhr („Knietzsche und die Bildung“), am 10. November  um 10.00 Uhr („Knietzsche und die Herzensbildung“) und um 15.00 Uhr („Knietzsche und der Fortschritt“) auf dem Festival gezeigt werden. Der rbb sendet die Folgen am 11. November um 7.35 Uhr. Das Erste strahlt die Folgen noch einmal am 16. November um 6.45 Uhr aus.

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