Recura Service GmbH spendet für kommunalen Kinderhilfsfonds

Gerade erst konnten aus dem Beelitzer Hilfsfonds für Kinder und Familien Stoffmasken für die Erst- bis Viertklässler in den beiden Grundschulen angeschafft werden. Nun wurde der Topf, mit dem die Stadt unbürokratisch Familien aus Notlagen hilft, wieder aufgefüllt: Die RECURA Service GmbH hat jetzt eine Spende in Höhe von 1000 Euro an die Stadt übergeben. Das Geld stammt größtenteils aus dem Verkauf von Reibekuchen auf dem Beelitzer Adventsmarkt im vergangenen Dezember, traditionsgemäß wurden diese Einnahmen vonseiten des Unternehmens noch einmal aufgerundet.

„Als etablierter Dienstleister für die Gesundheitsbranche engagieren wir uns gern in sozialen Projekten wie dem Beelitzer Hilfsfonds für Kinder und Familien in Not“, erklärt Roger Langkamp, Geschäftsführer der RECURA Service-Gesellschaft. „Schon seit einigen Jahren sind wir verlässlicher Partner der Stadt Beelitz, wenn es um Spenden solcher Art geht. Es sind manchmal die kleinen Dinge, die so viel bewirken können. Die Förderung von Kindern ist auch eine Förderung in die Zukunft. Unsere heutigen Kinder sind quasi unsere Fachkräfte von morgen. Und als Beelitzer Unternehmen sind wir sowohl kurz- als auch langfristig auf solche Fachkräfte angewiesen. Das haben wir verstanden.“

Bürgermeister Bernhard Knuth, der die Spende entgegennahm, freut sich über die Unterstützung – auch für die Idee einer Direkthilfe für die kleinsten Bürger seiner Stadt. „Den meisten Familien bei uns geht es gut und sie können ihrem Nachwuchs eine schöne und behütete Kindheit ermöglichen. Doch gerade in heutigen Zeiten, wo Kurzarbeit und Lohnausfall durch die Corona-Krise für viele Realität geworden sind, ist es gut, wenn wir einen zusätzlichen Rettungsanker bieten können, falls jemand in eine Notlage gerät. Die RECURA Service GmbH hat uns von Anfang an bei dem Projekt Kinderhilfsfonds unterstützt und zeigt damit, wie Unternehmen bei uns Verantwortung übernehmen. Das ist nicht selbstverständlich und umso dankbarer bin ich dafür“, so der Bürgermeister weiter.

Der kommunale Hilfsfonds wurde vor vier Jahren von Bürgermeister Knuth ins Leben gerufen, um unbürokratisch und kurzfristig Hilfe für Beelitzer Familien leisten zu können, wenn andere Sicherungssysteme nicht greifen oder es zu lange dauert. Der Grundgedanke: Nicht immer kann die Anschaffung von grundsätzlichen Dingen wie Jacken, Waschmaschine oder Schulsachen so lange warten, bis entsprechende Anträge die Behörden durchlaufen haben. In den vergangenen Jahren konnte so bereits einer vierköpfigen Familie geholfen werde, die durch einen Brand ihr Hab und Gut verloren hatte, sowie einer weiteren, kinderreichen Familie, die dringend Kinderbekleidung brauchte.

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