Rund 4 Millionen Euro für die Stiftung Großes Waisen-haus zu Potsdam

Jugendministerin Britta Ernst hat am Vormittag in Potsdam der Stiftung Großes Waisenhaus einen Fördermittelbescheid in Höhe von 3.960.000 Euro zur Modernisierung und Instandsetzung zweier Stiftungsgebäude übergeben. Die Mittel stammen aus dem Vermögen der Parteien und Massenorganisation der ehemaligen DDR.

Jugendministerin Britta Ernst: „Die Stiftung bedient mit ihrer breiten Angebotspalette das gesamte Spektrum der Kinder- und Jugendhilfe. Es ist beeindruckend, wie tatkräftig und kompetent das Team der Stiftung und ihre Einrichtungen benachteiligte und in Not geratene Kinder und Jugendliche in vielfältiger Weise unterstützen. Hier ist das Geld gut angelegt.“

Das Große Waisenhaus ist eine Potsdamer – eine Brandenburger Institution. Mit den rund 4 Millionen Euro Fördermitteln aus dem Vermögen der Parteien und Massenorganisation der ehemaligen DDR (PMO-Vermögen) kann die Stiftung in überschaubarer Zeit und ohne Kreditaufnahme wichtige Gebäudeteile in der Potsdamer Innenstadt denkmalgerecht und zukunftsfest sanieren sowie modernisieren. Das ist zwingend notwendig, um sie anschließend langfristig vermieten zu können. Die dauerhaften Mieteinnahmen wiederum sichern langfristig die Arbeit der Stiftung und macht sie zukunftsfähig.

So betreibt beispielsweise eine Tochtergesellschaft der Stiftung, die Gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung Brandenburger Kinder und Jugendlicher mbH als freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe stationäre Einrichtungen und ambulante Angebote der Kinder- und Jugendhilfe. Mit seinen derzeit rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist dieser freie Träger in allen Regionen des Landes Brandenburg präsent.

Weitere Informationen:

Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: