Schlechtes Geschäft

#Prignitz – Ein Prignitzer meldete sich gestern Abend in der Polizeiinspektion und gab an, Opfer eines Betruges geworden zu sein. Er hatte sich bereits im letzten Jahr im Internet für Geldanlagen interessiert und war bei Anbietern von Kryptowährung auf ein Angebot gestoßen, dass er annahm. Im Laufe der nächsten Monate überwies er mehrere Tausend Euro auf ein deutsches Konto. Im Mai kamen dem Mann Zweifel, auch weil die versprochenen Gewinne nicht ausgezahlt wurden. Die Anbieter gaben vor, dass die vom Finanzamt verlangten Gebühren zu zahlen gewesen seien. Im Juni meldete sich eine unbekannte Frau bei dem Prignitzer und gab Auskunft über den Stand der Einzahlungen und forderte erneut eine Zahlung über mehrere Tausend Euro um die Rückabwicklung und Gewinnausschüttung zu ermöglichen. Die Summe überwies der Mann. Dann brach der Kontakt jedoch ab. Da der Mann bislang kein Geld erhalten hat, entschloss er sich nun zur Strafanzeige.

Schnelle Rendite mit Kryptowährung werden im Internet – meist sogar mit Bildern von Prominenten – in großer Zahl angeboten. Dabei handelt es sich nicht selten um betrügerische Seiten, mit denen der Anleger nur Geld verlieren kann. Vorsicht ist vor allem dann geboten, wenn auf ausländische Konten überwiesen werden soll, weitere Investoren geworben werden müssen oder Gebühren und Steuern verlangt werden.

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