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Schneider bei Grundsteinlegung in Hennigsdorf: 114 neue Wohnungen werden gebaut

Die Hennigsdorfer Wohnungsbaugesellschaft GmbH (HWB) startet den Neubau von 114 Wohnungen. Bauministerin Kathrin Schneider war dabei, als der Grundstein für das Projekt gelegt wurde.

„Wir sorgen dafür, dass Wohnen für alle Menschen im Land bezahlbar bleibt. Dafür haben wir die Wohnraumförderung auf 100 Millionen Euro jährlich erhöht und mit dem neuen Wohnraumförderungsgesetz den Personenkreis deutlich erweitert, der eine Mietpreis- und belegungsgebundene Wohnung beziehen kann. Mit dem Projekt in Hennigsdorf kommen wir einen großen Schritt weiter. Gemeinsam mit der Hennigsdorfer Wohnungsbau-gesellschaft setzen wir einen Rahmenvertrag um, der Maßnahmen enthält, mit denen wir den angespannten Wohnungsmarkt der Stadt entlasten“, sagte Ministerin Schneider.

In dem vor zwei Jahren geschlossenen Rahmenvertrag “Hennigsdorfer Weg“, wurde unter anderem vereinbart, die Mietpreis- und Belegungsbindungen von 517 Wohnungen zu verlängern und mindestens 100 neue Wohnungen zu errichten. Im Gegenzug wurde der Zinssatz für bestehende Förderdarlehen der HWB gesenkt. Damit werden geringere Mieteinahmen kompensiert und die Finanzierung von Neubauvorhaben ermöglicht.  Ähnliche Rahmenverträge wurden nach Vorbild des sogenannten „Potsdamer Modells“, in Potsdam, Neuruppin, Brandenburg an der Havel, Wustermark und Teltow geschlossen.

Im Hennigsdorfer Albert-Schweitzer-Quartier werden drei Wohnhäuser mit 114 Wohnungen neu gebaut. Von den neuen Wohnungen sind 86 mietpreis- und belegungsgebunden, insgesamt entstehen etwa 6800 qm Wohnraum. Die Gesamtkosten des Bauprojekts betragen etwa 25,6 Millionen Euro. Die HWB erhält fast 14,7 Millionen Euro als Darlehen und knapp 2,4 Millionen Euro als Zuschuss. Der Eigenanteil der Hennigsdorfer Wohnungsgesellschaft liegt bei mehr als 3,8 Millionen Euro. Mit dem Neubau werden auch Grünflächen gestaltet und Pkw-Stellplätze eingerichtet.

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