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Schulweg zur Regenbogenschule wird bis Ende 2019 sicherer

Schulweg zur Regenbogenschule wird bis Ende 2019 sicherer

Städtebaulicher Vertrag für die Herstellung des Weges notariell beurkundet

Die Vorbereitungen für den in Fahrland dringend benötigten Geh- und Radweg zur Regenbogenschule laufen derzeit. Ein entsprechender städtebaulicher Vertrag ist jetzt notariell beurkundet worden und ein Erschließungsvertrag abgeschlossen, sodass der Geh- und Radweg voraussichtlich bis Ende des Jahres fertiggestellt werden kann. Der Weg verläuft dann am nördliches Ende des Bebauungsplan-Gebietes „Am Friedhof“ von der Döberitzer Straße zur Regenbogenschule.

Mit dem am 5. Dezember 2012 durch die Stadtverordnetenversammlung gefassten Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 132 „Am Friedhof“ wurde für die Flächen zwischen der Döberitzer Straße und der Straße „Am Friedhof“ in Fahrland die Entwicklung eines Wohngebietes festgelegt mit einer Bebauung aus Einzel-, Doppel- und Reihenhäusern. Ein weiteres wesentliches Ziel dieses Bebauungsplans ist ein Geh- und Radweg, um eine sichere Schulwegeverbindung zur Regenbogenschule zu schaffen.

Insgesamt gab es drei öffentliche Auslegungen des Bebauungsplan-Entwurfs: im Juni 2018, September 2018 und zuletzt von Mai bis Juni 2019. Hier hatten die Öffentlichkeit und Behörden die Möglichkeit, sich zu der Planung zu äußern. Nun kann davon ausgegangen werden, dass der Bebauungsplan in der vorliegenden Fassung zum Abschluss gebracht werden kann. Der zur Umsetzung des Bebauungsplans entwickelte städtebauliche Vertrag, in dem sich die Vorhabenträgerin unter anderem zur Herstellung dieses Geh- und Radwegs verpflichtet hat, wurde inzwischen notariell beurkundet. Zum Abschluss gebracht werden konnte ebenfalls der Erschließungsvertrag, welcher unter anderem die Herstellung des Schulwegs bis Ende des Jahres 2019 zum Inhalt hat.

Mit der Einschätzung der Verwaltung, dass der Bebauungsplan in der vorliegenden Fassung voraussichtlich zum Abschluss gebracht werden kann und dem erfolgten Abschluss des städtebaulichen Vertrags und des Erschließungsvertrags konnte der Vorhabenträgerin inzwischen die sogenannte „Planreife“ erklärt werden. Auf Grundlage dieses rechtlichen Status werden nun die erforderlichen Maßnahmen zur Vorbereitung der Erschließungsherstellung umgesetzt. Hierfür werden unter anderem zur Sicherung des Artenschutzes in dem Gebiet vorgefundene Zauneidechsen abgefangen und umgesiedelt. Nach Abschluss dieser artenschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahme beginnt die Erschließung des Gebiets, dabei vordringlich der Bau des Schulweges. Durch die Bereitschaft des Investors, die Herstellung des Schulwegs vorrangig vor den übrigen Erschließungsmaßnahmen im Plangebiet zu übernehmen, kann die Realisierung des Schulwegs noch bis Ende 2019 gesichert werden.

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