Schutz jüdischer Einrichtungen in Berlin erhöht

Angesichts der jüngsten Eskalation der Lage in Israel hat Innensenator Andreas Geisel der jüdischen Gemeinschaft in Berlin bestmöglichen Schutz zugesichert und antisemitische Bedrohungen scharf verurteilt: „Die Polizei Berlin hat die ohnehin hohen Sicherheitsvorkehrungen für jüdische Einrichtungen nochmal verschärft. Unsere Sicherheitsbehörden beobachten die Entwicklung im Nahen Osten und ihre möglichen Auswirkungen für Berlin sehr genau. Angesichts der jüngsten Entwicklungen ist die jüdische Gemeinschaft verständlicherweise um ihre Sicherheit besorgt. Wir stehen in engem Kontakt zur jüdischen Gemeinde. Ich kann versichern, dass die Behörden in Berlin alles unternehmen, um insbesondere israelische und jüdische, aber auch muslimische und palästinensische Einrichtungen zu schützen. Antisemitische Vorfälle in unserer Stadt sind vollkommen inakzeptabel. Wir treten jeder Form von Antisemitismus und Israelfeindschaft entschieden entgegen. Flaggen zu
verbrennen, ist kein Akt der Meinungsäußerung, sondern eine Straftat der Hasskriminalität, die hart verfolgt wird. Das gilt insbesondere auch bei Versammlungen, wo wir wie immer genau hinschauen.“

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