Schwerer Schulbusunfall in Neuötting

#NEUÖTTING/LKR. ALTÖTTING. Am Donnerstag, den 27.06.2019, gegen 13.15 Uhr, kam es auf der Landshuter Straße in Neuötting zu einem schweren Unfall mit einem Schulbus. Hierbei wurden der Busfahrer sowie mind. 39 Kinder teilweise schwer verletzt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Am frühen Donnerstagnachmittag fuhr ein Schulbus besetzt mit etwa 50 Schulkindern von Neuötting nach Tüssling. Auf der Landshuter Straße in Richtung stadtauswärts fuhr der Bus etwa auf Höhe Am Hergraben auf einen stehenden, mit Kies beladenen Lkw auf. Der Busfahrer sowie zwei weitere Kinder mussten von den herbeieilenden Rettungskräften aus dem Bus befreit werden. Die restlichen Kinder konnten den Bus selbstständig verlassen und wurden teilweise in einem unmittelbar an der Unfallstelle befindlichen Supermarkt erstversorgt. Nicht nur die Rettungskräfte kümmerten sich in sofort neben der Unfallstelle errichteten Einsatzzelten um die Verletzten, auch die Mitarbeiter des Supermarkt versorgten die zum Teil unter Schock stehenden Kinder mit Getränken und Eis. Der durch den Unfall schwerverletzte 60-jährige Busfahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Insgesamt wurden bei dem Unfall zudem ein Kind schwer, neun Kinder mittelschwer und 29 Kinder leicht verletzt. 33 von ihnen wurden durch die zahllosen Rettungskräfte in umliegende Krankenhäuser gebracht. Sechs Kinder wurden von Ihren Eltern direkt an der Unfallstelle abgeholt und selbst zum Arzt gebracht. Zur Ermittlung der Unfallursache hat die Staatsanwaltschaft Traunstein ein Unfallanalytisches und Technisches Gutachten in Auftrag gegeben. An der Unfallstelle befanden sich zeitweise vier Hubschrauber, zwei davon aus dem benachbarten Österreich. Die Ermittlungen vor allem zum genauen Unfallhergang werden noch einige Tage in Anspruch nehmen. An der Unfallstelle befanden sich etwa 50 Feuerwehrkräfte aus Neuötting, Altötting, Raitenhart und Winhöring. Die Rettungsdienste des BRK, der Johanniter sowie von Flymed wurden zusätzlich von Ihren österreichischen Kollegen unterstützt. Auch ein Kriseninterventionsteam war vor Ort. Der an den Fahrzeugen entstandene Gesamtschaden dürfte sich auf mehr als 50.000 Euro belaufen.

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