Senat aktuell: Pilotprojekt endet wegen mangelnder Labor-Kapazitäten

Lolli-Tests werden ab Februar von Schnelltests ersetzt

Vor dem Hintergrund der gestiegenen Infektionszahlen und der damit verbundenen starken Auslastung der PCR-Testverfahren ist es den Laboren ab Februar nicht mehr möglich, den reibungslosen Ablauf der PCR-Lolli-Tests zu gewährleisten.

Hamburg muss deshalb das Pilotprojekt mit PCR-Lolli-Tests beenden. Die neun teilnehmenden Sonder- und Grundschulen werden ab dem 1. Februar wieder an drei Tagen pro Woche die bekannten Schnelltests von Siemens einsetzen. Dieses Verfahren hat sich Dank der Einführung neuer Antigen-Schnelltests an allen anderen 366 staatlichen Schulen bewährt und kann jetzt auch von den Schulen angewandt werden, die bislang an zwei von drei wöchentlichen Testtagen PCR-Lolli-Tests eingesetzt haben.

Die Schulbehörde bedauert, dass das Pilotprojekt nun eingestellt werden muss. Sie sieht sich aber in ihrer grundsätzlichen Position bestätigt, dass die PCR-Lolli-Tests aufgrund der begrenzten Labor-Kapazitäten keine Alternative für alle Schulen darstellen. Wäre das PCR-Lolli-Testverfahren – wie immer wieder öffentlich gefordert wurde – auf alle Schulen ausgeweitet worden, würden Hamburgs Schulen jetzt auf dem Höhepunkt der Pandemie ohne Testmöglichkeiten dastehen. Mit der Antigen-Testmethode und den neuen Siemens-Tests steht den Schulen jedoch eine zuverlässige Alternative zur Verfügung.

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