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Servicecenter öffnet ab Montag wieder voll für Bürgerdienstleistungen

Termine nach telefonischer Anmeldung / Seit 20. März 18 000 Dienstleistungen erbracht

Ab Montag, 18. Mai, werden die Bürgerdienstleistungen in der Landeshauptstadt Potsdam unter Corona-Bedingungen weiter hochgefahren und stehen dann vollumfänglich für die Potsdamerinnen und Potsdamer zur Verfügung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten hinter Plexiglasscheiben um die Ansteckungsgefahr für Besucherinnen und Besucher sowie sich selbst möglichst gering zu halten. Dienstleistungen werden zu den gewohnten Öffnungszeiten angeboten.

„Wichtig ist, dass die Besucher vorher telefonisch einen Termin vereinbaren, da die Informationsschalter zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie der Mitarbeitenden geschlossen bleiben. Darüber hinaus werden Besucherinnen und Besucher gebeten, sich an die geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen zu halten und beim Betreten der Gebäude eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen“, sagt Brigitte Meier, Beigeordnete für Ordnung, Sicherheit, Soziales und Gesundheit.

Auch während der strengen Einschränkungen in der Corona-Krise in den vergangenen Wochen waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort um sich um die Bürgerbelange zu kümmern. Insgesamt 18.000 Dienstleistungen wurden seit dem 20. März im Bürgerservicecenter angeboten, die Terminvergabe erfolgte nach Wichtigkeit und Dringlichkeit. „Viele Anliegen konnten auch schriftlich bearbeitet werden, wie zum Beispiel Melderegisterauskünfte oder Bewohnerparkausweise. Am Schalter wurden etwa 3.500 Kunden bedient. Vor allem Anmeldungen des Wohnsitzes wurden durchgeführt, wenn diese für die Beantragung von wichtigen Leistungen nötig waren. Auch die Ausstellung gültiger Dokumente waren oft dringlich für weitere Anmeldungen. Darüber hinaus wurden auch Führungszeugnisse oder erweiterte Führungszeugnisse, die bei der Arbeit mit Kindern benötigt werden, als wichtig und dringlich eingestuft. In der KfZ-Zulassungsstelle gab es in den letzten Wochen 7.800 Zulassungen. Da die Einhaltung der aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln Priorität hat, bitten wir um Verständnis, dass nicht jeder Terminwunsch sofort erfüllt werden kann. Wir bemühen uns jedoch, jedes Anliegen in einer angemessenen Zeit zu erfüllen. Aktuell stehen sieben Schalter zur Verfügung, an denen Kunden bedient werden können. Vor der Krise waren es zehn“, so Nicole Prestin, stellvertretende Fachbereichsleiterin Ordnung, Sicherheit und Gesundheit.

Das Bürgerservicecenter hat Montag 10 bis 18 Uhr und Dienstag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr und Freitag von 8 bis 14 Uhr geöffnet. Termine für das Bürgerservicecenter sowie für die KfZ-Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde können über die zentrale Nummer des Service-Centers 115 vereinbart werden. Die Terminvergabe ist telefonisch auch unter der Durchwahl der jeweiligen Arbeitsgruppen möglich. Der Informationsschalter bleibt vorerst geschlossen.

  •            Telefon Bürgerservicecenter                                      0331 289-3820
  •            Telefon Standesamt                                                       0331 289-1723
  •            Telefon Kfz-Zulassung/Fahrerlaubnisbehörde 0331 289-3297
  •            Telefon Ausländerbehörde                                         0331 289-1113

Auch am Standort Behlertstraße 3a wird der Präsenzbetrieb ab der kommenden Woche wieder aufgenommen – zunächst schrittweise. „In den vergangenen Wochen hat die Nutzung von Telefon, E-Mail und Postweg für viele Leistungen gut funktioniert. Wir bitten darum, diesen Weg, soweit möglich, weiterhin vorrangig zu nutzen – und nicht, wie früher üblich, ohne vorherige Terminvereinbarung zu erscheinen. Dies gilt auch für Leistungen rund um die Themen Eingliederung, Wohnen, Existenzsicherung und Soziales“, sagt Brigitte Meier, Beigeordnete für Ordnung, Sicherheit, Soziales und Gesundheit.

Für persönliche Termine wird der Sprechtagsbetrieb in der Behlertstraße 3a auf Terminvergaben – an den bisherigen Sprechtagen Dienstag und Donnerstag – umgestellt. Dazu können die bereits seit 17. März geltenden Telefonnummern weiter genutzt werden:

  •            Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung                      0331/289-2171
  • Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII und Leistungen

nach dem AsylbLG                                                                                                 0331/289-2171

  •            Betreuungsbehörde                                                                              0331/289-2171
  • Gewährung von BAföG für Schüler und Auszubildende,

Meister-BAföG, Ausgleichsleistung nach dem RehaG                                    0331/289-2171

  •            Teilhabe für Kinder und Jugendliche                                                0331/289-2075
  •            Teilhabe für Erwachsene                                                                        0331/289-2075
  •            Veterinär- und Lebensmittelüberwachung                                        0331/289-1817
  • Soziale Wohnhilfen (Miet- und Energieschulden, Kündigungen,

Räumungsklagen Zwangsräumungen)                                                               0331/289-2680

  •            Unterbringung Wohnungsloser und Geflüchteter                           0331/289-2448
  • Wohnberechtigungsscheine, Benennungen,

Angemessenheitsprüfung von Wohnungsangeboten                                    0331/289-2694

  •            Wohngeld                                                                                                0331/289-3907

Persönliche Vorsprachen in Notfällen waren schon bisher auch während der Schließung möglich. Dies gilt weiterhin. Im Fachbereich Soziales und Inklusion sind dies Mittellosigkeitserklärung im Leistungsbereich Hilfe zum Lebensunterhalt, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.

Notfälle im Fachbereich Wohnen, Arbeit und Integration sind insbesondere bevorstehende Zwangsräumungstermine, Einstellung der Stromversorgung, Unterbringung von Wohnungslosen. Menschen mit Termin oder in Notsituationen melden sich im Eingangsbereich des Hauses beim Wachschutz und werden dann von den zuständigen Mitarbeitenden dort abgeholt.

Die Vorsprachen finden je nach Art der Leistung überwiegend in den Frontoffice-Bereichen statt. Nicht für alle Leistungen ist dies allerdings möglich. Alle Besucherinnen und Besucher, die für persönliche Termine in die Behlertstraße 3a kommen, werden gebeten, einen Mundschutz mitzubringen und diesen im Haus auch zu tragen.

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