Soldat soll Polizist beleidigt haben

#Berlin – Im Fall einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem 49-jährigen Bundeswehrsoldaten und einem 23 Jahre alten Berliner Polizisten heute Morgen in Tempelhof ermittelt jetzt der Polizeiliche Staatsschutz. Im Raum steht der Vorwurf einer Beleidigung mit fremdenfeindlichem Inhalt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei befuhren beide gegen 7 Uhr außer Dienst mit ihren Privatfahrzeugen die Manteuffelstraße in südlicher Richtung, als sie kurz nach der Kreuzung mit der Borussiastraße in Streit gerieten. Grund war eine Fahrbahnverengung. Der Polizist hatte sich dort nach dem Reißverschlussprinzip einordnen wollen, sei daran aber von dem Soldaten gehindert worden, wie beide Männer bei Befragungen im Nachgang übereinstimmend angaben. Der Soldat beklagte sich dabei über die rasante und rücksichtslose Fahrweise des Polizisten. Bei dem Streit am offenen Fenster soll der Soldat den Polizisten nach dessen Aussage mehrfach fremdenfeindlich beleidigt haben. Dieser habe daraufhin seinen Dienstausweis gezeigt, sich in den Dienst versetzt, den Tatverdächtigen aufgefordert anzuhalten und ihm den Tatvorwurf eröffnet. Auf Höhe des Attilaplatzes kamen beide zum Stehen. Der Soldat bestätigte gegenüber hinzugerufenen Polizeikräften, dass es zu Streitigkeiten gekommen sei, die ihm zur Last gelegte Beleidigung stritt er jedoch ab. Beide Männer wurden nach Feststellung ihrer Personalien vor Ort entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

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