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Soldaten verhindern auf der Autobahn schweren Unfall

Die Besatzung eines Lastkraftwagens der Bundeswehr hat am 12. Juni durch ihr beherztes Handeln auf der Autobahn A4 Höhe Ronneburg in Thüringen einen schweren Unfall verhindert.

Gegen 11 Uhr, bemerkt die Zwei-Mann-Besatzung eines Lkw des Panzerpionierbataillons 701 aus Gera, dass ein vor ihnen fahrender ziviler Lkw auf der A4 Höhe Ronneburg die rechte Leitplanke touchiert. Hauptfeldwebel Friedemann Frischko und Oberstabsgefreiter Christopher Seidel befinden sich gerade auf einer Ausbildungsfahrt für den Kraftfahrfeldwebellehrgang. Während des folgenden Überholvorganges stellen beide fest, dass der Fahrer des zivilen Lkws augenscheinlich bewusstlos ist. Der Lkw fährt nur noch Schrittgeschwindigkeit.

Lkw-Fahrer stirbt am Lenkrad

Der Lkw der Bundeswehr bremst den zivilen Lkw durch eine bewusste Kollision aus

Der Lkw der Bundeswehr bremst den zivilen Lkw durch eine bewusste Kollision aus (Quelle: Bundeswehr/)Größere Abbildung anzeigen

Die Soldaten fahren mit ihrem Bundeswehrlastkraftwagen vor den zivilen Lkw. Sie bremsen durch beabsichtigtes Auffahren den Lkw aus, dessen Fahrer nicht mehr handlungsfähig ist. Der zivile Lkw kommt zum Stehen. Der Kraftfahrer des zivilen Lkw wird durch die Soldaten geborgen und muss vor Ort reanimiert werden. Die zivilen Rettungskräfte werden verständigt, die Rettungskette in Gang gesetzt und der Unfallort unter anderem mit weiteren zufällig eintreffenden Soldaten abgesichert. Bedauerlicherweise kann der eingetroffene Notarzt nur noch den Tod des Lkw-Fahrers feststellen.

Oberstleutnant Ronny Vogt ist der Vorgesetzte der beiden Soldaten und sehr stolz auf seine Männer: „Das ist bei weitem nicht selbstverständlich, wie die beiden Soldaten des Panzerpionierbataillons 701 reagiert haben und so Schlimmeres verhindern konnten. Die beiden Soldaten haben in Bruchteilen von Sekunden die Situation richtig eingeschätzt und selbstlos gehandelt.“

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