Stadtverordnete beschließen Schulbau in Babelsberg in öffentlich-privater Partnerschaft

Die Stadtverordneten haben in Ihrer gestrigen Sitzung die Errichtung und Inbetriebnahme einer Grundschule in Babelsberg im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP-Modell) beschlossen. Die öffentlich-private Partnerschaft sieht vor, dass ein privater Partner, die Filmpark GmbH, am Standort Großbeerenstraße / Heinrich-George-Straße eine dreizügige Grundschule mit Hort und Sportanlagen errichtet. Diese soll zu Beginn des Schuljahres 2023/24 eröffnen. Die Landeshauptstadt Potsdam beabsichtigt, die Schule und den Hort für einen Zeitraum von zunächst fünf Jahren zu mieten und später anzukaufen. Die Sporthalle soll langfristig als gemietetes Objekt für Babelsberger Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen. Der Beschluss steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Kommunalaufsicht; vorausgegangen war eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung.

„Die Entscheidung gibt Schülerinnen, Schülern und Eltern im dicht besiedelten Stadtteil Babelsberg eine gute Perspektive. Wir hoffen nun auf die Zustimmung der Kommunalaufsicht, damit der Bau der Schule schnell beginnen kann“, sagt Potsdams Beigeordnete für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, Noosha Aubel. Mit allen bauvorbereitenden Prozessen soll bereits in Kürze begonnen werden, um keine Zeit zu verlieren.

Mit der Genehmigung durch die Kommunalaufsicht zum ÖPP-Projekt kann der Bedarf an Grundschulplätzen in Babelsberg-Süd gedeckt werden. Der Bau einer Grundschule auf der Sandscholle wäre nicht mehr nötig. Diese könnte somit langfristig als Sportstandort weiterentwickelt werden.

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