Städtebaufördermittel für Templin

Baustaatssekretär Rainer Genilke hat der Stadt Templin im Rahmen einer digitalen Übergabe Fördermittel in Höhe von 2,2 Millionen Euro für Stadtentwicklungsprojekte aus dem neuen Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren“ ausgereicht.

Rainer Genilke: „Das Gesicht Templins hat sich in den vergangenen Jahren trotz Wegzug sehr zum Positiven verändert und strahlt mit seinem historischen Stadtkern sowie zahlreichen Gesundheits- und Tourismusangeboten in die Region aus. Der Stadt ist es gelungen, sich als Kurstadt mit einem vielschichtigen Angebot an Kultur, Gewerbe und Dienstleistungen zu entwickeln. Durch Umgestaltung und Aufwertung sind in der Innenstadt vielfältige Wohnangebote für mehrere Generationen entstanden.“

Lebendige Zentren (LZ)

 

Im Sinne der Zielstellungen der bisherigen Programme „Aktive Stadtzentren“ und „Städtebaulicher Denkmalschutz“ werden mit dem neuen Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Stadt- und Ortskerne“ die Anpassung, Stärkung und Revitalisierung und der Erhalt von Stadt- und Ortskernen, historischen Altstädten, Stadtteil- und Ortszentren, die Profilierung und Standortaufwertung sowie der Erhalt und die Förderung von Nutzungsvielfalt unterstützt. Ziel ist die Entwicklung der Zentren zu attraktiven und identitätsstiftenden Standorten für Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft und Kultur.

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung bewilligt für das Programmjahr 2020 2,2 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel aus dem Programm „Lebendige Zentren“.

 

Die Mittel sollen überwiegend für die Sanierung der Hyparschale einschließlich des baulich untergeordneten Anbaus aus den 1970er Jahren im Bürgergarten eingesetzt werden. Die Templiner Hyparschale ist ein Bauwerk des bekannten DDR-Architekten Ulrich Müther, das 1972 als öffentliches Restaurant, Bar und Diskothek im Bürgergarten eröffnet wurde. Die markante, doppelt gewölbte Spannbeton­decke ist selbsttragend. Seit 1991 stand das Denkmal leer.

Mit den Städtebaufördermitteln wird ausschließlich der Bereich der Kita mit rund 120 Plätzen gefördert.

 

Die Stadt Templin beabsichtigt, auch die Verwaltung des Naturparks Uckermärkische Seen sowie eine gastronomische Einrichtung hier unterzubringen.

 

Templin hat seit 1991 rund 30,8 Millionen Euro Fördermittel aus mehreren Programmen für die Stadtentwicklung erhalten. Im Rahmen der Wohnraumförderung wurden rund 41 Millionen Euro für über 1.000 Wohnungen bewilligt.

%d Bloggern gefällt das: