#Stahnsdorf: Baumfällungen nahe dem künftigen Feuerwehrgelände erforderlich

Elf größtenteils vorerkrankte Spitzahorne weichen im aktuellen Fällzeitraum – nach Abschluss
der Bauarbeiten in der Annastraße werden dafür 16 Bäume an Ort und Stelle nachgepflanzt
Neben dem heutigen Gemeindezentrum Stahnsdorf ist ein gepflasterter Fahrweg des einstigen
Kasernengeländes das einzige Überbleibsel der Garnisonszeit an der Annastraße. Insgesamt
ein Dutzend Spitzahorne säumen diesen Weg und das künftige Gelände der Feuerwache.
Ein externes Sachverständigenbüro aus Berlin begutachtete diese umliegenden Bäume im Juni
2020 auf ihre Erhaltungswürdigkeit und –möglichkeit. Dabei wurden erhebliche
Vorschädigungen bei neun Ahornen festgestellt. Es handelt sich um Beschädigungen in der
Krone und der Wurzel, verursacht durch Risse, Pilzfruchtkörper sowie Höhlungen und Fäulen.
Die anstehenden Bauarbeiten für die Feuerwache sollen dazu beitragen, dass der gemeindliche
Brandschutz als kommunale Pflichtaufgabe endlich in einem zeitgemäßen räumlichen Umfeld
abgewickelt werden kann. Weitere Schädigungen der genannten neun Bäume auf dem Areal
durch die anstehenden Arbeiten sind wahrscheinlich, zwei weitere Bäume liegen im Bereich der
künftigen Grundstücksausfahrt.
Dies veranlasste die Verwaltung nach einer zusätzlichen vertieften Betrachtung durch den
Sachbereich Baumschutz Mitte Januar 2021 dazu, die Fällung der elf genannten Spitzahorne
zu beauftragen. Ausgeführt werden die Arbeiten voraussichtlich in der 6. Kalenderwoche 2021.
Bei der Fällung werden die Vorgaben der 2012 ins Leben gerufenen und Ende 2020
novellierten Stahnsdorfer Baumschutzsatzung exakt umgesetzt.
Entsprechend der betroffenen Stammumfänge wird die Verwaltung nach der Fertigstellung der
neuen Feuerwache insgesamt 16 Bäume nachpflanzen – an Ort und Stelle lediglich geringfügig
um einige Meter versetzt. Dies geschieht voraussichtlich im Winterhalbjahr 2022/2023.

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