#Stahnsdorf: Historiker beleuchtet Militär- und Agententätigkeit in Stahnsdorf während des Kalten Kriegs

Heimatvereins-Mitglied Dr. Hans-Joachim Koch widmet sich in seinem 2021 erschienenen,
86-seitigen Buch der Sowjetarmee in Stahnsdorf, aber auch dem sowjetischen Geheimdienst
Über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Mentalität, über freundschaftliche
Beziehungen, aber auch so manche Konflikte zwischen der 47 Jahre vor Ort stationierten
Sowjetarmee und der einheimischen Bevölkerung berichtet der Stahnsdorfer Historiker Dr.
Hans-Joachim Koch in seinem aktuellen Buch „Die Sowjetarmee und die Deutschen 1945-
1994. Auf Spurensuche in Stahnsdorf.“.
Animiert durch die Stiftung Kulturland Brandenburg, widmete sich Hans-Joachim Koch 2020 mit
Akribie dem vorgegebenen Thema „Krieg und Frieden“. Ein halbes Jahr Recherche benötigte er
für sein Werk, nutzte dafür unter anderem aufschlussreiche und frei zugängliche Internetquellen
aus CIA-Beständen. Nicht zuletzt belegen diese die umfangreiche Spionagetätigkeit, die in der
Zeit des „Kalten Krieges“ auf Stahnsdorfer Terrain durch alle Mächte durchgeführt wurde.
Dr. Koch machte als Kind und Erwachsener eigene Erfahrungen mit den Soldaten und
verarbeitete diese mit. Er befragte außerdem mehr als 30 Zeitzeugen, unter anderem aus dem
Stahnsdorfer Heimatverein. Der Verein trug übrigens die Druckkosten für die 300 Exemplare
fassende erste Erstauflage.
Ein persönlich gewidmetes Exemplar übergab der Autor Anfang Juli zur weiteren Nutzung an
die Gemeindebibliothek. Stellvertretend nahm Bürgermeister Bernd Albers dieses bei einem
gemeinsamen Gesprächstermin entgegen. Das gedruckte Werk in Erstauflage ist darüber
hinaus zum Preis von 10, -Euro beim Stahnsdorfer Heimatverein erhältlich. Demnächst soll es
auch in einigen regionalen Buchhandlungen verfügbar sein.

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